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John Deere Classic - Final Round
Jordan Spieth setzte sich im Stechen gegen Tom Gillis durch. © Getty Images

Jordan Spieth (USA) hat sich in starker Form präsentiert und seine Generalprobe für die 114. British Open gewonnen.

Der US-Masters- und US-Open-Sieger entschied am Sonntag das Turnier in Silvis/Illinois für sich, im Stechen am zweiten Extraloch verwies Spieth seinen US-Landsmann Tom Gillis auf Rang zwei.

Mit 264 Schlägen hatten beide nach der Schlussrunde gleichauf gelegen.

Für Alex Cejka ging es zum Abschluss nur leicht bergauf.

Der Münchner spielte auf dem Par-71-Kurs eine 69 und beendete das mit 4,7 Millionen Dollar dotierte Turnier mit insgesamt 279 Schlägen auf dem 55. Platz.

Spieth war zuvor auf viel Unverständnis gestoßen, da er sich vor der am Donnerstag startenden British Open gegen ein Vorbereitungsturnier in Europa entschieden hatte.

"Das hat mich ehrlich gesagt nicht interessiert", sagte der 21-Jährige nach dem Sieg in Silvis, wo er 2013 bereits seinen ersten PGA-Erfolg gefeiert hatte: "Ich bin aus einem Grund hergekommen, und es ist aufgegangen. Ich habe sicher einigen Schwung für die kommende Woche aufgenommen."

In St. Andrews kann Spieth ab Donnerstag weiter an einer historischen Saison arbeiten. Mit einem Sieg in Schottland wäre er der erste Golfer seit 1953 (Ben Hogan), der die ersten drei Majors der Saison gewinnt.

Bei der PGA Championship im August böte sich Spieth dann die Chance, als erster Golfer überhaupt den Grand Slam in einem Kalenderjahr zu schaffen.

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