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PGA Championship - Round One
Martin Kaymer hat die PGA Championship schon einmal gewonnen © Getty Images

Martin Kaymer verspielt wahrscheinlich schon am ersten Tag einen möglichen Sieg bei der US PGA Championship. Auch das Comeback der Nummer 1 ist durchwachsen.

Ein Doppel-Bogey auf der letzten Bahn hat Deutschlands Top-Golfer Martin Kaymer bei der US PGA Championship eine hervorragende Ausgangsposition im Kampf um seinen zweiten Triumph nach 2010 gekostet. Am ersten Tag auf dem Par-72-Platz Whistling Straits spielte der 30-Jährige aus Mettmann eine 70 und belegte den 15. Platz.

An der Stätte seines ersten Major-Erfolges vor fünf Jahren spielte der frühere Weltranglistenerste, der auf der US-Tour in dieser Saison bislang nur eine Top-10-Platzierung erreicht hat, zunächst fünf Birdies bei nur einem Bogey - bis zum Patzer zum Schluss an Loch neun.

Kaymer und Siem in Schlagdistanz

Dennoch befindet sich Kaymer weiter in Schlagdistanz zur Spitzengruppe, das gilt auch für Marcel Siem. Der Ratinger spielte ebenfalls eine 70 und teilt sich mit Kaymer und sieben weiteren Profis Position 15. Alex Cejka (München) enttäuschte auf dem Kurs am Ufer des Lake Michigan mit einer 76 und belegte nur Position 102.

Für Furore sorgte zum Auftakt Dustin Johnson. Der US-Amerikaner sicherte sich mit einer 66 auf der Scorecard die alleinige Führung vor David Lingmerth (Schweden/67).

McIlroy nur auf Rang 24

Der Weltranglistenerste Rory McIlroy (Nordirland) erlebte derweil ein durchwachsenes Comeback. Der 26-Jährige spielte nach seinem Bänderriss im Fußgelenk und rund einmonatiger Verletzungspause zum Auftakt eine 71er-Runde und belegt den 24. Rang. Gemeinsam mit McIlroy waren die bisherigen Major-Sieger dieses Jahres auf ihre Runde gegangen, die US-Amerikaner Jordan Spieth (US Masters und US Open) und Zach Johnson (British Open) wussten zum Start aber ebenfalls nicht zu beeindrucken.

Spieth lag nach einer 71 gleichauf mit McIlroy, Johnson kam mit einer enttäuschenden 75 ins Klubhaus und muss als 86. sogar um den Cut bangen. Auch Superstar Tiger Woods konnte nicht überzeugen, der 14-malige Major-Sieger blieb mit einer 75 ebenfalls drei Schläge über Par. Das letzte Major des Jahres ist mit 10 Millionen Dollar dotiert, der Sieger erhält eine Prämie in Höhe von 1,8 Millionen Dollar.

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