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Jordan Spieth gewann die FedEx-Cup-Gesamtwertung
Jordan Spieth gewann die FedEx-Cup-Gesamtwertung © Getty Images

Jordan Spieth gewinnt das US-Tour-Finale und damit auch die Gesamtwertung im FedEx-Cup. Er erhält dafür zehn Millionen Dollar, auf die er aber noch lange warten muss.

Jordan Spieth hat mit seinem Sieg beim US-Tour-Finale in Atlanta den Zehn-Millionen-Jackpot im FedEx-Cup geknackt.

Der 22-Jährige sicherte sich nicht nur die Siegprämie für den Gewinn der Tour-Championship in Höhe von 1,485 Millionen Dollar (1,32 Millionen Euro), sondern auch den Bonus von zehn Millionen Dollar (8,94 Millionen Euro) für den Triumph in der FedEx-Cup-Gesamtwertung.

"Schon cool"

Spieth, der 2015 das US Masters und die US Open gewonnen hat, setzte sich in Atlanta mit 271 Schlägen vor dem schlaggleichen Trio Justin Rose (England), Henrik Stenson (Schweden) und Danny Lee (Australien/alle 275) durch und ist seit Montag auch wieder die Nummer eins der Weltrangliste.

Er löste US-PGA-Champion Jason Day ab. Der Australier hatte erst in der Vorwoche die Führungsposition übernommen und liegt nun als Zweiter vor dem Nordiren Rory McIlroy.

Bester Deutscher im Ranking ist auf Position 20 unverändert Martin Kaymer.

"Das ist die Bestätigung für die Saison und für die Playoffs. Und es hat gezeigt, wie schnell man nach Hochs auch wieder durch Tiefs muss. Da können einen die Menschen schon mal schnell aufgeben", sagte der US-Amerikaner, der vor allem mit einem zufrieden war: "In der Lage zu sein, nach einem Formtief so schnell wieder zurückzukommen, ist schon cool."

Nach dem Saisonabschluss lag Spieth auch in der US-Geldrangliste mit der Rekordeinnahme von 12,030 Millionen Dollar (10,75 Millionen Euro) klar vor dem zweitplatzierten US-PGA-Champion Jason Day (9,403).

Auszahlung erst nach der Karriere

Der Australier Day hatte das FedEx-Cup-Ranking vor Atlanta angeführt, büßte seine Spitzenposition aber durch Platz zehn mit 278 Schlägen ein und rutschte hinter den Schweden Henrik Stenson auf Rang drei ab.

Dafür erhielt Day, der auch den erst in der Vorwoche eroberten Golf-Thron wieder für Vorgänger Spieth räumen musste, noch zwei Millionen Dollar als Sonderprämie, Stenson sogar drei Millionen.

Die Bonuszahlungen werden den Spielern erst nach Beendigung ihrer Karriere ausgezahlt, frühestens aber ab dem 45. Lebensjahr.

Deutschlands Topgolfer Martin Kaymer hatte sich nicht für die Playoffs qualifiziert, Alex Cejka (München) war in Runde zwei hauchdünn gescheitert. Für Platz 71 im FedEx-Cup erhielt der gebürtige Tscheche immerhin noch 80.000 Dollar (71.500 Euro) Bonus.

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