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Florian Fritsch
Florian Fritsch verpasst in Schottland den Turniersieg © Getty Images

Nach Martin Kaymer muss auch Florian Fritsch bei der Links Championship federn lassen und vergibt seine Chance auf den Gesamtsieg. Ein Däne nutzt die Gelegenheit.

Einen Tag nach Deutschlands Top-Golfer Martin Kaymer hat auch Florian Fritsch den Sieg bei der Links Championship in Schottland verspielt.

Der Heidelberger war am Sonntag als Zweiter auf die Schlussrunde gegangen, büßte seine Chancen aber mit einer 74er-Runde auf dem Old Course in St. Andrews ein. Am Ende stand für den 29-Jährigen bei 276 Schlägen nur der 19. Platz.

Der Siegerscheck über 708.171 Euro ging an den Dänen Thorbjörn Olesen mit 270 Schlägen vor dem US-Duo Brooks Koepka und Chris Stroud (beide 272). Für den 25-Jährigen Olesen war es der dritte Sieg auf der Europa-Tour.

Der zwölfte Tour-Sieg wäre für Martin Kaymer möglich gewesen. Der zweimalige Major-Gewinner lag bei Halbzeit aussichtsreich auf Platz acht, büßte aber mit einer 74 am Samstag alle Chancen ein.

Am Sonntag folgte eine weitere 74, mit insgesamt 284 Schlägen reichte es für die ehemalige Nummer eins der Golf-Welt nur zu Rang 56.

"Alles in allem ein sehr enttäuschendes Wochenende, mit dem ich natürlich überhaupt nicht zufrieden bin. Gerade auf dem Old Course habe ich mir mehr erhofft, aber es kommen noch mehrere Wochen mit guten Turnieren, auf die ich mich freue", sagte Kaymer.

Bester Deutscher auf den drei schottischen Küstenplätzen in St. Andrews, Carnoustie und Kingsbarns war Florian Fritsch, auch wenn er sich darüber nur bedingt freuen konnte. Denn die rund 47.000 Euro brachten den Heidelberger im Bemühen um die Tour-Karte für 2016 nicht entscheidend weiter.

Vor Schottland hatte Fritsch den 130. Platz im Ranking belegt, nur die besten 110 erhalten automatisch die Spielberechtigung für die kommende Saison.

Moritz Lampert war am Freitag ebenso am Cut nach drei Runden gescheitert wie Maximilian Kieffer.

Die mit fünf Millionen Dollar (etwa 4,4 Millionen Euro) dotierte Links Championship zeichnet sich durch ihren ungewöhnlichen Modus aus. Alle Teilnehmer spielen dabei jeweils eine Runde auf den drei Plätzen an der schottischen Ostküste. Erst danach erfolgt der Cut, ehe am Schlusstag erneut in St. Andrews die Preisgelder verteilt werden.

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