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Martin Kaymer hofft auf einen zweiten Sieg bei den US Open
Martin Kaymer hofft auf einen zweiten Sieg bei den US Open © Getty Images

An die am Donnerstag beginnenden US Open hat Martin Kaymer nur beste Erinnerungen. Wegen seiner frühen Runde freut er sich darauf, das deutsche EM-Spiel zu sehen.

Martin Kaymers Glaube an sich selbst ist unerschütterlich. Seit seinem US-Open-Triumph vor zwei Jahren in Pinehurst wartet der deutsche Topgolfer auf den nächsten Tour-Sieg, Rückschläge pflasterten seitdem seinen Weg.

Und nun wartet bei der 116. US Open ausgerechnet das Par-70-"Monster" im Oakmont Country Club auf den Rheinländer. Doch Kaymer kommt die ihm unbekannte Aufgabe offenbar gerade recht.

"Da ich normalerweise auf schweren Plätzen gut zurecht komme, freue ich mich sehr auf die Woche", sagte er.

Kaymer fühlt sich gut

Kaymer geht bereits sehr früh auf die Runde. Daran findet der Fußball-Fan durchaus Gefallen.

"Ich werde nach der Runde direkt ins Hotel fahren, um dort das zweite Spiel unserer Mannschaft zu schauen. Es gibt viele Spieler, die an der EM sehr interessiert sind, und wir haben eine schöne Bar im Hotel. Deswegen wird es wahrscheinlich eine große Runde werden", sagte Kaymer der Deutschen Presse-Agentur.

Im Flight der ehemaligen Weltranglistenersten mit den Engländern Lee Westwood und Luke Donald hat Kaymer den Schlüssel zum Erfolg für sich ausgemacht: Geduld. "Mein Spiel fühlt sich sehr gut an. Ich bin vorbereitet und warte geduldig auf meine Chance."

Drei Top-10-Resultate bei seinen letzten drei Starts auf der Europa-Tour sind die statistischen Belege für seinen zarten Aufschwung.

Wie sich so ein Triumph anfühlt, weiß Martin Kaymer noch genau. Noch gut erinnert er sich an diese intensive Zeit vor zwei Jahren. "2014 ist bei mir immer noch präsent. Ich denke oft daran", sagt Kaymer.

Zunächst war ihm im Mai aus heiterem Himmel der Sieg bei der Players Championship geglückt. Gut einen Monat später folgte auf dem Pinehurst No. 2 der zweite Major-Erfolg.

Sehr schwerer Kurs

Was für ein Platz auf das 156-köpfige Teilnehmerfeld wartet, zeigt folgende Zahl. Bei der letzten Austragung 2007 gab es an den vier Turniertagen insgesamt nur acht Runden unter Par.

Sieger Angel Cabrera (Argentinien) lag am Ende mit 285 Schlägen fünf über Par. Und Spieth sagt Ähnliches für diese Woche voraus: "Ich glaube nicht, dass der Gewinner unter Par bleiben wird."

Die heißesten Kandidaten auf den Sieg sind auch in der Weltrangliste ganz vorne zu finden. Neben Jason Day ist hier auch Rory McIlory zu nennen, der sich zuletzt in starker Verfassung präsentierte. Aber auch Titelverteidiger Jordan Spieth geht mit guten Chancen an den Start.

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