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The Masters - Round Three
Martin Kaymer erlebt beim Masters ein Auf und Ab © Getty Images

Nach seiner starken Aufholjagd beim Masters am Freitag erleidet Martin Kaymer den nächsten Rückschlag. Der 32-Jährige verliert in Augusta seinen Top-20-Platz.

Martin Kaymer lief es beim 81. US Masters in Augusta am "Moving Day" in die falsche Richtung. Der ehemalige Weltranglistenerste spielte auf der dritten Runde beim ersten Major des Jahres eine 74 und fiel mit insgesamt 220 Schlägen auf dem Leaderboard vom 16. auf den 28. Platz zurück.

Mit vier über Par für das Turnier hatte Kaymer damit zehn Schläge Rückstand auf die Spitze. Der frühere US-Open-Sieger Justin Rose (England) und Sergio Garcia aus Spanien lagen mit jeweils 210 Schlägen in Führung.

"Der Platz war heute echt spielbar. Aber ich habe mir nicht die nötigen Chancen erarbeitet. Das war das Hauptproblem heute", sagte Kaymer.

Spitze war in Reichweite 

Kaymer hatte nach seiner desolaten 78er-Auftaktrunde am Freitag mit 68 Schlägen geglänzt. Noch nie bei seinen insgesamt zehn Teilnahmen hatte er für den malerischen, aber ebenso tückischen Par-72-Platz an der berühmten Magnolia Lane weniger Schläge gebraucht. Dies hatte ihn vom 75. Rang weit nach vorne gespült. Sogar die Spitze war plötzlich in Reichweite.

Am Samstag gelang dem 32-Jährigen zunächst ein ordentlicher Start. Einem Bogey an Loch 4 ließ er Birdies an der 5 und 6 folgen. Auf dem Scoreboard wurde er damit auf Rang 15 notiert.

Doch dann lief es nicht mehr so richtig im Spiel des Rheinländers, der als beste Platzierung in Augusta einen 31. Platz (2014) zu Buche stehen hat. Bogeys an der 7 und 9, und dann ein Doppel-Bogey an der 12 warfen ihn zurück. Zumindest glückte Kaymer an der 17 noch sein dritter Schlaggewinn des Tages.

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