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The Masters - Round One
Martin Kaymers beste Platzierung beim US Masters war 2014 der geteilte 31. Platz © Getty Images

Martin Kaymer erlebt bei Extrem-Bedingungen auf den letzten acht Löchern der 1. Runde in Augusta ein Fiasko und bangt um den Cut. Besser da steht Bernhard Langer.

Martin Kaymer hat beim US Masters in Augusta/Georgia einen desaströsen Auftakt erlebt und muss bereits nach den ersten 18 Löchern um den Cut bangen.

Der 32-Jährige kam bei schwierigen Bedingungen mit sechs Schlägen über Par (72) ins Klubhaus und belegt lediglich den geteilten 75. Platz - eine schwächere Runde hatte Kaymer an der Magnolia Lane mit 79 Schlägen nur einmal im vergangenen Jahr absolviert.

"Das waren die schwierigsten Bedingungen, unter denen ich hier jemals gespielt habe", sagte der ehemalige Weltranglistenerste, "der Wind war einfach nicht einzuschätzen."

Altmeister Bernhard Langer liegt nach der ersten Runde im hinteren Mittelfeld. Der 59 Jahre alte zweimalige Turniersieger spielte eine 75 und teilt sich den 41. Rang.

Hoffman historisch gut

"Die Runde war eigentlich okay. Es war unheimlich schwierig und furchtbar lang für mich. Bei den böigen Windverhältnissen weiß man nie, ob man den richtigen Schläger hat", sagte der 59-Jährige.

Einen Traumstart bei der von starken Winden begleiteten Auftaktrunde erwischte der US-Amerikaner Charley Hoffman, der sich mit einer 65 einen Vorsprung von vier Schlägen auf seinen Landsmann William McGirt erspielte. Ein Führungspolster von vier Schlägen nach 18 Bahnen hatte es zuletzt 1955 gegeben.

Kaymer lag bis zur Bahn 10 dank eines Eagles am zweiten Loch auf Par-Kurs, der anschließende Double-Bogey warf ihn allerdings zurück. Es folgten weitere Schlagverluste an den nächsten fünf Löchern. Bei seinen bisherigen neun Starts in Augusta hatte Kaymer fünfmal den Cut für die Runden drei und vier verpasst.

Johnson zieht zurück

Langer, der aufgrund seiner Turniersiege 1985 und 1993 ein lebenslanges Spielrecht genießt, spielte fünf Birdies, musste aber auch sechs Bogeys sowie ein Doppel-Bogey notieren.

Top-Favorit Dustin Johnson hatte seine Startzusage bereits vor dem ersten Abschlag zurückgezogen. Der Branchenführer aus den USA machte sich nach seinem Treppensturz am Vortag noch warm, verzichtete aber aufgrund seiner Rückenprobleme auf seine Teilnahme.

"Es ist unglaublich. Ich spiele derzeit das beste Golf meiner Karriere. Hier nicht antreten zu können, trifft mich richtig schwer", sagte Johnson im Anschluss: "Ich bin sehr traurig, weil es so ein blöder Unfall war. Ich habe es versucht, aber es ging einfach nicht."

Gedenken an Palmer 

Das Traditionsturnier hatte mit einem emotionalen Moment begonnen. Beim symbolischen ersten Abschlag, genannt "Ceremonial Tee Shot", gedachten die Golf-Legenden Gary Player (81) und Jack Nicklaus (77) des im vergangenen September im Alter von 87 Jahren verstorbenen Arnold Palmer. Der viermalige Masters-Champion hatte seit 2007 das Turnier im Augusta National Golf Club eröffnet.

"Arnold hat das Masters auf die Landkarte gesetzt", sagte Rekordsieger Nicklaus: "Mit seinem Aufstieg und durch seine Popularität ist auch das Masters gewachsen." Palmer hatte 1958, 1960, 1962 und 1964 in Augusta triumphiert, sein Landsmann Nicklaus holte 1963, 1965, 1966, 1972, 1975 und 1986 das begehrte grüne Jacket.

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