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The Masters - Round Two
Martin Kaymer brauchte in der zweiten Runde für die 18 Löcher nur 68 Schläge © Getty Images

Martin Kaymer macht am zweiten Tag des US-Masters in Augusta einen Riesensprung nach vorn. Bernhard Langer scheitert nach einer schwachen zweiten Runde am Cut.

Deutschlands Top-Golfer Martin Kaymer hat sich beim 81. US Masters in Augusta/Georgia dank seiner persönlich besten Runde überhaupt beim ersten Major-Turnier des Jahres weit nach vorne geschoben.

Nach seiner schwachen 78er-Runde zum Auftakt benötigte der zweimalige Major-Sieger auf dem Par-72-Kurs an der Magnolia Lane nur 68 Schläge und kletterte mit insgesamt 146 Schlägen auf den geteilten 16. Platz. Altmeister Bernhard Langer verpasste hingegen den Cut.

Der 59 Jahre alte Masters-Sieger von 1985 und 1993, der mit einer 75 ordentlich gestartet war, fiel am Freitag als Frühstarter mit einer 78er-Runde auf neun über Par zurück und hatte mit insgesamt 153 Schlägen keine Chance mehr auf die Qualifikation für die beiden Schlussrunden.

Vier Spieler auf Platz eins

Der US-Amerikaner Charley Hoffman, der am von starken Winden begleiteten Donnerstag noch mit einer 65er-Traumrunde geglänzt hatte, büßte im Kampf um das begehrte Grüne Jacket die alleinige Spitzenposition ein. Mit 140 Schlägen teilt er sich die Führung mit Sergio Garcia (Spanien), Thomas Pieters (Belgien) und Rickie Fowler (USA), dem mit 67 Schlägen die beste Runde des Tages gelang.

Kaymer, der bei seinem zehnten Auftritt im Augusta National Golf Club erstmals unter 70 Schlägen blieb, gelangen vier Birdies. Zudem blieb er ohne Bogey und schob sich von Platz 75 vor in das Verfolgerfeld.

"Sehr gut gespielt"

"Ich habe sehr gut gespielt, viele gute Schläge gemacht und mir viele Chancen erarbeitet", sagte Kaymer, der jedoch noch Verbesserungspotenzial sah: "Es hätten sogar noch ein, zwei Putts mehr reingehen können, gerade auf den zweiten Neun. Dennoch war es eine sehr solide Runde heute."

Langer rutschte nach Bogeys an der 1, 4 und 5 sowie einem Doppel-Bogey an der 7 früh unter die Cutlinie zurück. Neben zwei Birdies gab es auf den zweiten neun Löchern ein weiteres Doppel-Bogey an der 14 und auf der Schlussbahn erneut einen Schlagverlust. Bei seiner 34. Masters-Teilnahme scheiterte Langer zum zehnten Mal am Cut.

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