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Holger Glandorf konnte mit der SG Flensburg-Handewitt den zweiten Saisonsieg feiern
Holger Glandorf konnte mit der SG Flensburg-Handewitt den zweiten Saisonsieg feiern © getty

Dieser Titel fehlt noch: Gleich im ersten Anlauf will die SG Flensburg-Handewitt in Doha die Vereins-Weltmeisterschaft im Handball erringen.

Der Champions-League-Gewinner trifft dabei in der Vorrundengruppe A auf die einheimischen Klubs Al Ahly und El-Jaish sowie zum Auftakt am Sonntag auf den Südamerika-Champion HC Taubate aus Brasilien.

Einziger ernsthafter Titelrivale dürfte allerdings Vorjahressieger FC Barcelona sein, die Katalanen beginnen das Turnier in der Vorrundengruppe B.

"Der Zeitpunkt des Wettbewerbs ist für uns natürlich nicht optimal. Wir werden ihn aber als eine Woche mit vielen Testspielen auf Wettkampfniveau nutzen, um unsere sehr junge und unerfahrene Mannschaft weiter einzuspielen", sagte SG-Trainer Ljubomir Vranjes.

Eine direkte Vorbereitung auf die unbekannten Gegner gebe es nicht: "Wir konzentrieren uns auf uns selbst."

Finanziell ist der Start bei dem sportlich eher zweitklassigen Turnier äußerst attraktiv.

Der Gewinner des Finales kassiert 400..000 Dollar, die Hälfte dieser Summe ist für den Endspielverlierer ausgelobt.

Bislang einziger deutscher Sieger war 2011 der THW Kiel.

2012 stand der deutsche Rekordmeister im Finale, ebenso wie der SC Magdeburg 2002 sowie im Vorjahr der HSV Hamburg.

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