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Kerstin Wohlbold und die deutschen Handballerinnen unterlagen Rumänien
Kerstin Wohlbold und die deutschen Handballerinnen unterlagen Rumänien © imago

Gut eine Woche vor Beginn der Europameisterschaft gibt es für Bundestrainer Heine Jensen und seine Handballerinnen noch eine Menge zu tun.

Das Team des Deutschen Handballbundes (DHB) verlor vor 1118 Zuschauern im Krefelder Königpalast das erste von zwei Länderspielen gegen Rumänien mit 23:27 (11:18).

Beste deutsche Werferin war Rückraumspielerin Kim Naidzinavicius (Bayer Leverkusen) mit fünf Treffern. Am Sonntag (15 Uhr im LIVESTREAM bei SPORT1.de) treffen die beiden Teams in Hamm/Westfalen erneut aufeinander.

Neun Tage vor ihrem ersten EM-Spiel am 8. Dezember in Varazdin gegen die Niederlande (ab 18 Uhr LIVE im TV bei SPORT1) lief die DHB-Auswahl von Beginn an einem Rückstand hinterher.

Mit Lücken in der Abwehr, nur wenigen durchdachten Spielzügen im Angriff und vielen technischen Fehlern machten es die Gastgeberinnen dem Gegner leicht.

In Abwesenheit der verletzten Torjägerin Susann Müller, die an einem Bruch des linken Ringfingers laboriert, schlossen vorerst weder Shenia Minevskaja noch Saskia Lang die Lücke im rechten Rückraum zufriedenstellend.

Ein weiteres Problem war in der ersten Halbzeit die mangelhafte Chancenverwertung, Kerstin Wohlbold, Anja Althaus und Angie Geschke scheiterten mehrfach frei vor der ausgezeichneten rumänischen Torhüterin Paula Ungureanu.

Nach der Pause wechselte Heine Jensen fast komplett durch, im Tor stand nun Katja Schülke (Leipzig), die sich ebenso wie in der ersten Hälfte Clara Woltering einige Male auszeichnen konnte.

Wie Woltering war aber auch sie immer wieder chancenlos gegen deren Vereinskollegin Cristina Neagu. Die Rückraumspielerin des Champions-League-Finalisten Buducnost Podgorica erzielte insgesamt 14 Tore, davon fünf vom Siebenmeterpunkt.

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