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VfL Gummerbach v Rhein Neckar Loewen - DKB HBL
Thorsten Storm ist seit November 2014 beim THW Kiel © Getty Images

Thorsten Storm vom THW Kiel reagiert mit Unverständnis auf die Streitereien beim DHB. Die persönlichen Eitelkeiten würden einzig und allein dem deutschen Handball schaden.

Geschäftsführer Thorsten Storm vom deutschen Rekordmeister THW Kiel hat mit Unverständnis auf die Machtkämpfe im Deutschen Handballbund (DHB) reagiert.

"Wir können nicht gutheißen, was da passiert", sagte der 50-Jährige am Dienstag. Es gehe um persönliche Dinge, die dem Handball insgesamt schaden, ergänzte Storm: "Man muss sich nicht immer mögen, um erfolgreich arbeiten zu können. Man kann mit solchen Themen sehr schnell viel kaputt machen."

Nachdem eine Opposition der größten Landesverbände Ende Juli mit einem Antrag auf Abwahl des gesamten DHB-Präsidiums für großen Wirbel gesorgt hatte, glätteten sich die Wogen bei einer fünfstündigen Debatte des DHB-Bundesrats am Samstag in Kassel zuletzt ein wenig.

Eine siebenköpfige Arbeitsgruppe, der auch der zuletzt stark angegriffene DHB-Vizepräsident Bob Hanning angehört, soll nun den gemeinsamen Weg in Richtung Bundestag am 26. September in Hannover erarbeiten.

In Hannover steht Andreas Michelmann, DHB-Vizepräsident Amateur- und Breitensport, für das Amt der Präsidenten zur Wahl. Kaum noch Chancen werden dem im März zurückgetretenen Ex-Präsidenten Bernhard Bauer eingeräumt.

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