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Uwe Schwenker ist Vorsitzender der DKB HBL
Uwe Schwenker ist Vorsitzender der DKB HBL © imago

Uwe Schwenker, Vorsitzender der DKB HBL, hat die Kritik seines langjährigen Weggefährten Heiner Brand an DHB-Vizepräsident Bob Hanning als "in dieser Art und Weise nicht unbedingt zielführend" bezeichnet.

"Mit diesen persönlichen Diffamierungen tut Heiner Brand sich selbst und dem Handball keinen Gefallen", sagte Schwenker.

Die HBL stehe nach wie vor geschlossen hinter Hanning, der sich zu den Vorwürfen Brands am Mittwoch nicht öffentlich äußern wollte.

Schwenker rief alle Beteiligten zur Sachlichkeit auf: "Man muss ja auch mal bedenken, wie der Handballfan da draußen diese ganzen persönlichen Befindlichkeiten aufnimmt. Wir haben doch eine Verantwortung, gerade, was die Außendarstellung betrifft."

HBL-Vizepräsident Marc-Henrik Schmedt fasste die Situation in einem Satz zusammen: "Warum soll man in der Sache streiten, wenn es auch persönlich geht?"

Hanning habe in Berlin "aus dem Nichts und ohne Mäzen" Bemerkenswertes geschaffen: "Sein Füchse Town (Berliner Trainingszentrum, d. Red.) ist beispielhaft für eine gut funktionierende Nachwuchsarbeit."

Schmedt glaubt, dass sich der deutsche Handball generell in einer Strukturreform befindet.

"Um die voranzutreiben, können auch Kontroversen dieser Art durchaus etwas bewirken", sagte er.

Dass ausgerechnet Heiner Brand auf dieser Ebene in die Öffentlichkeit geht, versteht Schmedt aber nicht unbedingt: "Seine Verdienste für den deutschen Handball sind schließlich absolut unbestritten."

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