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Heiner Brand führte die deutsche Mannschaft 2007 zum WM-Titel
Heiner Brand führte die deutsche Mannschaft 2007 zum WM-Titel © imago

Nach dem feststehenden Abschied von Bundestrainer Dagur Sigurdsson sieht Heiner Brand den DHB auch ohne den Coach für die Zukunft gerüstet.

Weltmeister-Trainer Heiner Brand macht sich wegen des bevorstehenden Weggangs von Bundestrainer Dagur Sigurdsson keine Sorgen um die deutsche Nationalmannschaft.

"Dass Dagur geht, ist zwar zunächst mal ein Verlust. Er arbeitet sehr gut und sehr erfolgreich mit den Jungs zusammen", sagte Brand: "Auf der anderen Seite ist das eine Situation, mit der der DHB zurechtkommen muss und zurechtkommen wird. Die Nationalmannschaft ist glänzend aufgestellt, es gibt einen sehr guten und breiten Kader mit jungen Leuten."

Keinen Einfluss auf WM

Sigurdssons Entschluss, den Deutschen Handballbund in Richtung Japan zu verlassen, um den Gastgeber auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vorzubereiten, wird nach Meinung von Brand Europameister Deutschland auch bei der WM im Januar in Frankreich nicht negativ beeinflussen.

"Dagur will einen schönen Abgang, und alle wollen ihm einen schönen Abgang verschaffen. Und die Jungs wollen in erster Linie sowieso jedes Spiel gewinnen - ich sehe da überhaupt keine Probleme", sagte Brand, der das DHB-Team 2007 zum WM-Titel im eigenen Land geführt hatte.

Auch die Frage nach dem Sigurdsson-Nachfolger sieht Brand entspannt. Top-Kandidaten sind nach SID-Informationen Christian Prokop (SC DHfK Leipzig) und Markus Baur (TVB Stuttgart). "Das sind beides gute Jungs, der DHB macht mit keinem der beiden Trainer einen Fehler", sagte Brand.

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