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SG Flensburg-Handewitt v THW Kiel - VELUX EHF Champions League
Dominik Klein erzielt beim deutlichen 30:21-Erfolg im Hinspiel vier Tore © Getty Images

Der THW Kiel geht nach einem klaren Sieg im Hinspiel als Favorit ins Champions-League-Rückspiel gegen Flensburg. Die Rhein-Neckar Löwen brauchen ein Wunder.

Der THW Kiel geht nach dem 30:21-Erfolg im Hinspiel mit einem großen Polster ins Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen die SG Flensburg-Handewitt (ab 19:30 Uhr im LIVETICKER).

Nach dem historischen, weil höchsten Auswärtssieg in der langen Derby-Geschichte (bislang 81 Duelle), wollen die Zebras vor heimischem Publikum nichts anbrennen lassen. "Wir werden nicht auf Ergebnis spielen, sondern wollen gewinnen. Das sind wir unserem Publikum schuldig", sagte THW-Coach Alfred Gislason.

Im Hinspiel glückte dem THW eine eindrucksvolle Revanche für die Final-Niederlage im Vorjahr. Für die Kieler wird das Rückspiel wohl nicht viel mehr als eine Durchgangsstation zum ersehnten vierten Titel in der Königsklasse nach 2007, 2010 und 2012. 

Rhein-Neckar Löwen brauchen ein Wunder

Die Rhein-Neckar Löwen müssen derweil im Rückspiel gegen den ungarischen Vertreter Pick Szeged einen 30:34-Rückstand wett machen. 

"Es gibt einen schönen Werbeslogan: Nichts ist unmöglich", sagte Löwen-Kapitän Uwe Gensheimer mit Blick auf die so wichtige Partie (ab 17.15 Uhr in den LIVESCORES): "Wir glauben an das Weiterkommen."

Löwen-Teammanager Oliver Roggisch zieht Hoffnung aus der Vergangenheit: "Wir hatten vor ein paar Jahren mal eine ganz ähnliche Ausgangslage in Montpellier", erinnert sich Roggisch an das Viertelfinale von 2011, als das Hinspiel in eigener Halle ebenfalls in die Hose (27:29) ging: "Dort haben wir dann hoch gewonnen und sind dann zum Final Four gefahren. Warum soll das nicht wieder gelingen?"

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