vergrößernverkleinern
Die Löwen kassieren eine knappe Niederlage © Imago

Für die Rhein-Neckar Löwen ist im Achtelfinale der Champions League Endstation. Der Bundesliga-Spitzenreiter unterliegt Zagreb, Trainer Jacobsen moniert die vielen Fehler.

Die Rhein-Neckar Löwen haben den Sprung in die Runde der besten Acht in der Champions League verpasst.

Der Bundesliga-Tabellenführer aus Mannheim verlor das Rückspiel gegen HC Croatia Zagreb mit 29:31 (15:13) und schied nach dem 24:23-Auswärtssieg der Vorwoche aus.

"Diese Niederlage ist sehr bitter, vor allem weil wir heute nicht clever genug waren", sagte Trainer Nikolaj Jacobsen bei Sky und monierte: "Wir haben in der Abwehr zu viele Fehler gemacht und unsere Torhüter haben nicht viel gehalten."

Das am Nachmittag der THW Kiel im Kampf um die Meisterschaft in der DKB HBL patzte, konnte den Dänen nicht aufheitern. "Das ist mir gerade ziemlich egal. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir zuletzt 31 Tore bekommen haben."

Löwen verlieren den Faden

Die Löwen machte es dabei vor 10.521 Zuschauern in Mannheim lange Zeit spannend gegen den kroatischen Serienmeister.

Nach einem passablen ersten Durchgang wurden die Gastgeber in der zweiten Hälfte immer nervöser und vergaben auch beste Gelegenheiten, um sich abzusetzen. Zagreb nutzte die Unsicherheiten eiskalt, spielte abgezockter und eroberte in der entscheidenden Phase die Führung.

Bester Löwen-Werfer war Andy Schmid mit sieben Treffern. Der Schweizer war nach der Pleite niedergeschlagen: "Wir führen 15:10 und gehen dann nur mit zwei Toren Vorsprung in die Pause. Wir haben Zagreb am Leben gehalten. Jetzt stehen wir mit leeren Händen da."

Zuvor war bereits die SG Flensburg-Handewitt in die nächste Runde eingezogen. Auch der THW Kiel steht im Viertelfinale

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel