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Rhein-Neckar Loewen v SG Flensburg Handewitt - DKB HBL
Uwe Gensheimer und die Löwen verschaffen sich eine gute Ausgangsposition © Getty Images

Die Rhein-Neckar Löwen mühen sich gegen Croatia Zagreb in der Champions League zu einem knappen Sieg. Auch die SG Flensburg-Handewitt stößt das Tor zum Viertelfinale auf.

Bundesliga-Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen und Ex-Sieger SG Flensburg-Handewitt haben mit wichtigen Auswärtssiegen einen großen Schritt Richtung Viertelfinale der Handball-Champions-League gemacht.

Die Löwen feierten bei HC Croatia Zagreb einen 24:23 (10:12)-Erfolg. Flensburg, Champions-League-Gewinner von 2014, setzte sich beim französischen Vizemeister Montpellier HB mit 28:27 (15:13) durch.

In den Rückspielen am Ostersonntag haben die Löwen (19.30 Uhr) und Flensburg (17 Uhr) damit eine sehr gute Ausgangsposition.

In der "Hölle" von Kroatien machten es sich die Mannheimer allerdings unnötig schwer. Immer wieder unterliefen den Gästen individuelle Fehler, Führungen wurden leichtfertig verspielt.

Gensheimer sticht heraus

Nur dem mazedonischen Keeper Borko Ristovski war es wegen zahlreicher Glanzparaden in Halbzeit zwei zu verdanken, dass für die Mannschaft von Coach Nikolaj Jacobsen am Ende der Sieg stand.

Beste Werfer der Rhein-Neckar Löwen waren Nationalmannschafts-Kapitän Uwe Gensheimer (7) und Mads Mensah (6)

Deutlich unaufgeregter verlief die Partie in Montpellier. "Wir hatten das Spiel 60 Minuten im Griff. Wir hätten allerdings einige Sachen noch viel besser machen können", sagte SG-Trainer Ljubomir Vranjes.

Andersson hält Flensburg im Spiel

Dennoch: Flensburg spielte an der Mittelmeerküste über die gesamte Spielzeit konzentriert und ließ die Gastgeber, die gerade erst den französischen Liga-Pokal gewonnen hatten, nie mehr als zwei Treffer davonziehen.

Mit dem sicheren Rückhalt Mattias Andersson im Tor zogen die Flensburger ihr kontrolliertes Spiel auf und bestachen durch eine große mannschaftliche Geschlossenheit. Der Schwede entschärfte gerade in den letzten zehn Minuten zahlreiche "Hundertprozentige" und avancierte damit zum Matchwinner.

Gleich sieben Spieler der SG trafen mindestens dreimal. Bester Schütze der SG war mit fünf Toren der Schwede Johan Jakobsson, der in der Schlusssekunde mit einem Gewaltwurf auch den Siegtreffer markierte. Bei Montpellier traf der Slowene Dragan Gajic (6) am besten.

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