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THW Kiel v SG Flensburg-Handewitt - DKB HBL
Mattias Andersson brachte Wisla Plock regelmäßig zur Verzweiflung © Getty Images

Trotz eines Katastrophenstarts setzt sich die SG Flensburg-Handewitt in der Champions League gegen Wisla Plock knapp durch. Vor allem Keeper Andersson überzeugt.

DKB Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt hat in der Champions League trotz eines Fehlstarts den ersehnten ersten Heimsieg gefeiert.

Gegen den polnischen Vizemeister Wisla Plock setzte sich das Team von Trainer Ljubomir Vranjes am Mittwoch 22:20 (9:10) durch und sammelte im Kampf um die Qualifikation für die K.o.-Runde wichtige Punkte. In der Tabelle der Gruppe A verbesserte sich der deutsche Vizemeister auf den vierten Rang.

"Es lief bei uns heute nicht rund. Aber wir haben gekämpft und sind sehr froh, dass wir die zwei Punkte haben", sagte Flensburgs Torhüter Mattias Andersson bei Sky.

Den wichtigen Sieg drohte Flensburg allerdings frühzeitig zu verspielen, die Norddeutschen fanden nur äußerst schwer in das fünfte Spiel der Gruppenphase. Wie zuletzt häufiger leistete sich Flensburg in der Offensive zunächst deutlich zu viele Fehlwürfe und technische Fehler - die Gäste zogen so früh auf 7:1 (11.) davon.

Erst in der Folge spielten die Flensburger ihre Angriffe konsequenter zu Ende, in der Defensive war vor allem auf Torhüter Andersson Verlass. Auch nach dem Seitenwechsel setzte Flensburg seine Aufholjagd fort, übernahm kurz nach der Pause die Führung und brachte diese letztlich sicher ins Ziel.

SG Flensburg-Handewitt - Wisla Plock/Polen 22:20 (9:10)

 Tore: Wanne (5), Jakobsson (4), Mogensen (4), Svan Hansen (3), Gottfridsson (3), Eggert (1), Glandorf (1), Toft Hansen (1) für Flensburg - Mihic (7), Zhitnikov (5), De Toledo (5), Gebala (2), Daszek (1) für Plock.

Zuschauer: 5077

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