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Kim Ekdahl Du Rietz (r.) wechselte 2012 vom HBC Nantes zu den Löwen
Kim Ekdahl Du Rietz (r.) wechselte 2012 vom HBC Nantes zu den Löwen © Getty Images

Kim Ekdahl Du Rietz unterläuft bei Mannheims Zittersieg gegen Zagreb ein Missgeschick, das sich beinahe gerächt hätte - weil ein Mitspieler gleich mehrmals patzt.

Eigentor in letzter Minute! Kim Ekdahl Du Rietz von den Rhein-Neckar Löwen musste schmunzeln, doch beinahe wäre dem Schweden das Lachen vergangen.

36 Sekunden vor Schluss der Champions-League-Partie gegen den HC Zagreb fälschte er einen Wurf von Igor Vori so ab, dass der Ball in die Tormitte  zum trudelte. Löwen-Keeper Mikael Appelgren war gerade zurück in den Kasten gesprintet - allerdings in die lange Ecke, und konnte den Anschlusstreffer nicht verhindern.

Die Mannheimer hätten den Sieg problemlos über die Zeit bringen können, doch Star-Spielmacher Andy Schmid, zweimal in Folge zum besten Spieler der DKB HBL gewählt, lief sich wie im Angriff zuvor fest und verschuldete einen Ballverlust.

Voris Freiwurf bleibt hängen

So hatten die Kroaten die Chance zum Ausgleich, der Ex-Hamburger Vori blieb aber mit einem Freiwurf bei abgelaufener Uhr an der Mauer hängen.

Schmid wäre trotz sieben Toren (bei neun Versuchen) Sündenbock eines Punktverlusts der Gastgeber gewesen, leistete er sich doch beim 25:24 (14:10)-Zittersieg gleich vier technische Fehler.

Es war auch nicht der Abend des Du Rietz: Der 27-Jährige kam nur auf ein Tor - dennoch kletterten die Mannheimer auf Platz 1 der Gruppe B.

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