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Nikola Karabatic erzielte gegen die Kieler sieben Tore © Imago

Der THW wird im Gruppenspiel der Champions League von PSG auseinander genommen. Gensheimer und Karabatic zeigen gegen den Bundesligisten keine Gnade.

Der THW Kiel hat die Gruppenphase der Champions League mit der höchsten Niederlage seiner Geschichte in der Königsklasse beendet.

Der deutsche Rekordmeister unterlag beim französischen Topklub Paris St. Germain mit Nationalmannschafts-Kapitän Uwe Gensheimer mit 24:42 (10:22) und blamierte sich dabei kräftig. 

"Wir haben skandalös schlecht angefangen, viele Bälle verschossen und auch hinten nicht zugepackt. Allein zwölf Gegenstöße in der ersten Halbzeit sprechen eine deutliche Sprache. Der Kampf in der Abwehr war nicht da. Ich bin sehr enttäuscht über die Abwehr und das Rückzugsverhalten, diese Abwehrleistung kann man nicht schönreden", sagte Trainer Alfred Gislason. 

Deutsches Duell im Achtelfinale

Gensheimer und Superstar Nikola Karabatic erzielten jeweils sieben Treffer für Paris. Kiel hatte in Marko Vujin (5 Tore) seinen besten Werfer. Seine zuvor höchste Niederlage in der Champions League hatte der THW in der vergangenen Saison in Flensburg (27:37) kassiert.

Die Kieler standen schon vor der siebten Niederlage im 14. Spiel (fünf Siege) als Fünfter der Gruppe A fest. Im Achtelfinale treffen sie auf den deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen. Bundesliga-Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt bekommt es mit dem HC Brest aus Weißrussland zu tun.

Flensburg hatte Rang drei in der Gruppe A am Samstag durch eine 28:34 (18:17)-Niederlage beim ungarischen Meister MKB Veszprem verpasst.

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