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Handgemenge mit Folgen: Rückraum-Ass Rasmus Lauge muss nach seinem Platzverweis im Halbfinale des REWE Final Four im Endspiel zuschauen.

Die SG Flensburg-Handewitt muss im Pokalfinale am Sonntag gegen den SC Magdeburg (14.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) auf Rückraumstar Rasmus Lauge verzichten.

Der Däne, mit fünf Treffern einer der besten Werfer im dramatischen Halbfinale beim REWE Final Four, war in der Verlängerung nach einer handfesten Auseinandersetzung mit Rafael Baena von den Rhein-Neckar Löwen mit Rot vom Feld gegangen.

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Das Schiedsrichtergespann Lars Geipel und Marcus Helbig trug den Vorfall als Disziplinarstrafe mit Bericht in den Spielbericht ein, was ein Spiel Sperre nach sich zieht.

"Die Karte ist berechtigt. Das ist ganz klar. Es war nicht meine Absicht, ihn an den Kopf zu schlagen, ich wollte ihn schubsen und in die Brust treffen, habe aber leider den Kopf getroffen – das war keine Absicht", sagte Lauge im Anschluss an die Partie zu SPORT1.

Die SG kündigte an, gegen die Entscheidung schriftlichen Einspruch einzulegen, über den dann das DHB-Bundessportgericht entscheiden müsste. Unabhängig davon ist Lauge aufgrund seiner automatischen vorläufigen Sperre im Finale am Sonntag nicht spielberechtigt.

Für Flensburg ist der Ausfall eine erhebliche Schwächung, befindet sich der Rechtshänder doch in bestechender Form.

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