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VfL Gummersbach v TBV Lemgo - DKB HBL
Europameister Carsten Lichtlein scheiterte überraschend mit dem VfL Gummersbach © Getty Images

Zwei Klubs aus der DKB HBL scheitern überraschend gleich beim Auftaktturnier im DHB-Pokal, Gummersbachs Trainer tobt. Titelverteidiger Magdeburg gibt sich keine Blöße.

Titelverteidiger SC Magdeburg hat die Auftakthürde im DHB-Pokal souverän gemeistert und die nächste Runde erreicht. Die Bundesligisten VfL Gummersbach und TBV Lemgo sind dagegen überraschend ausgeschieden.

Der SCM besiegte im Finale des "First4" den Drittligisten HSG Norderstedt/Henstedt-Ulzburg in Nordhorn deutlich 44:27 (23:12) und erreichte die zweite Runde. Am 31. August treffen die Magdeburger im Pixum Supercup auf Meister Rhein-Neckar Löwen (ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).

Die Mannheimer gaben sich im Pokal ebenfalls keine Blöße. Die Löwen behielten im Finale in Kreuztal gegen Gastgeber TuS Ferndorf mit 31:22 (17:10) die Oberhand und zogen ebenso in die nächste Runde ein wie der THW Kiel, der beim 35:25 (20:12) gegen den ASV Hamm-Westfalen keine Probleme hatte.

Gummersbach unterlag dagegen dem Zweitligisten TSG Ludwigshafen-Friesenheim im Endspiel des in Fürstenfeldbruck mit 31:32 (16:17) und verpasste den Sprung ins Achtelfinale.

"Das ist unfassbar bitter, aber wir hatten es heute einfach nicht verdient", sagte VfL-Trainer Emir Kurtagic nach der Pleite. "32 Gegentore gegen einen Zweitligisten, der zudem noch stark ersatzgeschwächt war. Dafür gibt es keine Entschuldigung", so der Coach, der eine wenig ansprechende Leistung seiner Mannschaft mit ansehen musste. Besonders in der Defensive haperte es gewaltig.

Bereits am Samstag war es zu Überraschungen gekommen. So drehte TuS N-Lübbecke das Halbfinale des "First4" gegen den TBV Lemgo nach 9:14-Halbzeitrückstand noch zu einem 27:24, scheiterte am Sonntag jedoch am TSV GWD Minden.

Auch Bundesligist TVB 1898 Stuttgart musste sich überraschend der SG BBM Bietigheim 22:23 (11:9) geschlagen geben.

Die Ergebnisse im Überblick:

BERGISCHER HC - HSG Krefeld 34:16 (15:6)
TSG LUDWIGSHAFEN-FRIESENHEIM - VfL Gummersbach 32:31 (17:16)
SC DHFK LEIPZIG - SG Langenfeld 36:23 (17:11)
MT MELSUNGEN - TV Neuhausen 37:30 (19:15)
Wilhelmshavener HV - FÜCHSE BERLIN 28:35 (14:21)
Dessau-Roßlauer HV 2006 - TSV HANNOVER BURGDORF 24:38 (15:24)
SG FLENSBURG-HANDEWITT - HC Empor Rostock 38:17 (18:10)
ThSV Eisenach - HC ERLANGEN 23:30 (9:14)
HBW BALINGEN-WEILSTETTEN - EHV Aue 29:27 (13:13)
TuS N-Lübbecke - TSV GWD MINDEN 22:23 (12:11)
HSG WETZLAR - HSC 2000 Coburg 31:22 (13:12)
FRISCH AUF GÖPPINGEN - DJK Rimpar 30:28 (18:14)
HSG Norderstedt/Henstedt-Ulzburg - SC MAGDEBURG 27:44 (12:23)
SG BBM BIETIGHEIM - TVB Stuttgart 23:22 (9:11)
THW KIEL - ASV Hamm-Westfalen 35:25 (20:12)

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