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Die Flensburger scheitern wegen einem Tor im Halbfinale
Flensburg war chancenlos zum Auftakt gegen Kopenhagen

Titelkandidat THW Kiel hat einen klassischen Fehlstart in die Handball-Champions-League erwischt.

Der deutsche Rekordmeister kassierte bei HC Croatia Zagreb eine 25:27 (13:9)-Pleite. Die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason ließ sich von den mutig aufspielenden Gastgebern trotz einer klaren Halbzeitführung nach der Pause den Schneid abkaufen.

"Wir haben in der ersten Halbzeit ganz ordentlich gespielt. Im zweiten Durchgang haben wir dann sehr viele technische Fehler gemacht. Dadurch haben wir mehrere Gegentore kassiert. Wir haben erst wieder in den letzten fünf bis zehn Minuten Gas gegeben, ich kann mir das nicht erklären", sagte Gislason bei "Sky".

Zuvor war bereits Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt beim dänischen Top-Klub KIF Kolding Kopenhagen mit 21:35 (13:19) unter die Räder gekommen.

Nach dem 35:24 (18:11)-Sieg von Vizemeister Rhein-Neckar Löwen gegen den französischen Top-Klub Montpellier HB am Samstag erlebte die erfolgsverwöhnte Bundesliga einen ernüchternden Sonntag.

Ohne den verletzten Starspieler Filip Jicha (Sprunggelenk) konnte Kiel nur bis Mitte der zweiten Hälfte die Partie dominieren, dann kippte das Spiel zugunsten der hochmotivierten Kroaten. Christian Sprenger, Aron Palmarsson und Marko Vujin kamen auf jeweils vier Treffer.

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