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Zeljko Musa
Zeljko Musa (r.) spielt in der kommenden Saison beim SC Magdeburg © getty

Der SC Magdeburg hat für die kommende Saison in der DKB HBL den kroatischen Kreisläufer Zeljko Musa vom polnischen Spitzenklub Vive Tauron Kielce verpflichtet.

Musa unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2017 beim ehemaligen Champions-League-Gewinner und soll den langjährigen Leistungsträger Bartosz Jurecki ersetzen.

Der 35 Jahre alte Jurecki spielt seit 2006 für den Hanball-Klub aus Sachsen-Anhalt und warf seither weit über 700 Tore. Bereits zu Saisonbeginn hatte der SCM bekannt gegeben, den Vertrag mit Jurecki nach Ablauf der aktuellen Spielzeit nicht mehr zu verlängern.

Die Verpflichtung von Musa ist deswegen ein wesentlicher Bestandteil der Kaderplanungen des Tabellenvierten für die Saison 2015/'16. Mit dem Magdeburger Spielmacher Marko Bezjak spielte der 28 Jahre alte Musa einst gemeinsam beim slovenischen Spitzenverein RK Gorenje Velenje.

"Nachdem wir uns entschieden haben, den Veränderungsprozess im Team weiter voranzutreiben, war Zeljko Musa unser Wunschkandidat auf der Kreisläuferposition. Er ist im besten Handballalter und verfügt über umfangreiche internationale Erfahrungen", meinte der Sportliche Leiter Steffen Stiebler.

"Für ihn spricht zudem, dass er im Angriff und im Innenblock der Abwehr einsetzbar ist. Er ist somit die perfekte Ergänzung zu Jacob Bagersted. Wir sind sicher, dass wir mit Zeljko Musa den nächsten Baustein für den SC Magdeburg der nächsten Jahre gefunden zu haben."

Nach Angaben des Klubs hat der kroatische Nationalspieler bereits den obligatorischen Medizincheck in Magdeburg absolviert.

"Ich möchte dazu beitragen, dass der SCM in der Zukunft wieder in den europäischen Wettbewerben eine feste Größe wird und auch perspektivisch um Titel mitspielen kann", wird Musa auf der Vereinshomepage der Magdeburger zitiert.

Er bedankte sich auch bei seinem aktuellen Trainer Talant Duschebajew. Der frühere Bundesligaprofi und Kielce-Coach war in der vergangenen Saison international schwer in die Kritik geraten, nachdem er unmittelbar im Anschluss an ein Champions-League-Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen deren damaligen Coach Gudmundur Gudmundsson in den Unterleib geschlagen haben soll.

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