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Maik Machulla und Ljubomir Vranjes
Maik Machulla (l.) und Ljubomir Vranjes wollen den schwierigen Personalsituation trotzen © Imago

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen.

Weil die SG Flensburg-Handewitt vor dem Spitzenspiel am Samstag (16.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 u. im STREAM) gegen die Rhein-Neckar Löwen massive Personalsorgen plagen, läuft womöglich das Trainergespann der Norddeutschen selbst auf.

Der Champions-League-Sieger muss ohne die verletzten Leistungsträger Thomas Mogensen, Lars Kaufmann und Holger Glandorf auskommen. "Wir werfen alles in die Waagschale, was wir noch haben: eine gute Abwehr und Kampfkraft ohne Ende", sagte daher Flensburgs Co-Trainer Maik Machulla zu SPORT1.

Wenn das nicht reicht, könnte Machulla wie schon beim 25:21-Erfolg gegen Lübbecke erneut selbst auflaufen. Gut möglich auch, dass selbst Cheftrainer Ljubomir Vranjes, der seine aktive Karriere 2009 beendet hatte, einspringen muss.

Denn für die Nordlichter ist es bei vier Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten aus Mannheim wohl die letzte Chance, noch ins Titelrennen eingreifen zu können. Angesichts der Verletzungsmisere ist die SG für Stefan Kretzschmar klarer Außenseiter.

"Die Ausfälle von Glandorf und Mogensen kann kein Team kompensieren. Flensburg fehlen der Motor und das Herz", sagte der SPORT1-Experte.

Das Hinspiel im November vergangenen Jahres hatten die Löwen mit 29:26 gewonnen. Bei einem erneuten Sieg würde die Mannschaft von Trainer Nikolaj Jacobsen nach Punkten mit Spitzenreiter THW Kiel gleichziehen.

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