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Rene Toft Hansen vom THW Kiel
Der Däne Rene Toft Hansen spielt seit 2012 für die Kieler © Getty Images

Rene Toft Hansen hegt nach der Tätlichkeit von Uwe Gensheimer keinen Groll gegen den Nationalspieler. Kiels Manager Thorsten Storm warnt jedoch vor Verharmlosungen.

Der THW Kiel hat nach dem Eklat um Uwe Gensheimers Schlag gegen Rene Toft Hansen im Pokalduell gegen die Rhein-Neckar Löwen ein Ende der Debatte gefordert.

"Das ist aus. Es kommt ein neues Spiel gegen die Löwen, und da beginnt es wieder bei null. Das ist kein Thema für mich", sagte Toft Hansen am Rande der DKB-HBL-Partie gegen die Füchse Berlin (32:18) zu SPORT1.

Auch Kiels Manager Thorsten Storm sprach sich bei SPORT1 für ein Ende der Diskussionen aus: "Der THW hat sich entschieden, nicht nachträglich etwas in den Schiedsrichterbericht eintragen zu lassen, weil wir das nicht für den richtigen Weg halten. Wir haben diese Tätlichkeit so stehen lassen, und damit sollte langsam auch ein Deckel drauf."

Dennoch warnte Storm vor einer Relativierung der Tätlichkeit. "Ich finde, dass man Äußerungen wie 'Das ist Vollkontaktsport' auch lassen sollte. Sowas wollen wir in unserem Sport nicht sehen", so der 50-Jährige. 

Zudem stärkte er seinem Mannschaftskapitän Filip Jicha den Rücken. Dieser hatte Gensheimer nach der Tätlichkeit via Facebook kritisiert: "Filip ist unser Kapitän. Er ist lange genug dabei und weiß, was man tut oder nicht tut. Er hat sich vorher mit der Mannschaft abgestimmt und hat uns informiert, dass er das so nicht stehen lassen kann. Er ist unser Kapitän und der ganze THW Kiel steht hinter Filip Jicha." 

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