Video

Die Rhein-Neckar Löwen tun sich eine Halbzeit lang schwer gegen die MT Melsungen, siegen dann aber souverän. Beim Torverhältnis machen die Löwen aber nicht viel Boden auf Tabellenführer Kiel gut.

Die Rhein-Neckar Löwen haben in der DKB HBL den Druck auf Spitzenreiter THW Kiel aufrecht erhalten. 

Mit einem 32:26 gegen die MT Melsungen zogen die Löwen nach Punkten mit dem THW gleich (Ergebnisse und Tabelle der DKB HBL).

Beim Torverhältnis liegen die Kieler allerdings weiterhin deutlich vorne - mit plus 215 gegenüber plus 174. Und deswegen sind die Löwen-Akteure auch nicht vollends zufrieden mit dem Sieg

"Wir hätten höher gewinnen müssen", sagte Uwe Gensheimer (11 Tore) nach dem dem Spiel bei SPORT1. "Dann hätten wir Kiel noch mehr Druck machen können."

Landin hält die wichtigen Würfe

Vor allem in den ersten 30 Minuten taten sich Gensheimer und seine Mitspieler lange schwer gegen die kompakte MT Melsungen. Auch, weil ihnen das Spitzenspiel in Kiel vom Sonntag noch in den Knochen steckte.

"Wir sind keine Roboter", sagte Gensheimer. "Der Körper steckt so ein Spiel nicht so leicht weg." Allerdings zollte er auch dem Gegner Respekt: "Melsungen hat in der ersten Hälfte richtig gut gespielt."

Dann setzte sich allerdings doch die etwas überlegene Klasse der Löwen durch, vor allem in Person von Torhüter Niklas Landin. "Er hat die Big Points für uns gehalten", sagte Gensheimer.

Gesundheitliche Probleme bei Trainer Jacobsen

Während der Partie hatte Nikolaj Jacobsen für Schreckmomente gesorgt: Der Trainer der Rhein-Neckar-Löwen war nach Auskunft des Vereins mit Nackenschmerzen auf der Bank behandelt worden, hatte offenbar über Kopfschmerzen und Übelkeit geklagt.

Wenn Kiel dann am Mittwochabend (LIVE auf SPORT1 und im STREAM) gegen Madgeburg spielt, haben Jacobsen und seine Mannschaft Zeit zum Durchschnaufen. Natürlich hoffen sie dabei auf den Ausrutscher des Tabellenführers. "Kiel hat auch noch schwere Spiele", sagte Gensheimer.

Video

Das Restprogramm im Meisterschaftskampf:

THW Kiel

Rhein-Neckar Löwen

8.4. SC Magdeburg (A)

7.4. MT Melsungen (H) 32:26

22.4. Frisch Auf Göppingen (H)

17.4. HSG Wetzlar (A)

15.5. VfL Gummersbach (A)

20.5. HBW Balingen (H)

20.5. GWD Minden (H)

23.5. TuS N-Lübbecke (A)

26.5. Füchse Berlin (H)

3.6. TSV Hannover-Burgdorf (A)

3.6. Lu-Friesenheim (H)

5.6. TBV Lemgo (H)

5.6. SC Magdeburg (A)

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel