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Der TBV Lemgo zerlegte den HSV
Der TBV Lemgo zerlegte den HSV © Imago

Lemgo - Der TBV Lemgo schießt den HSV Handball aus der Halle und hat den Klassenerhalt fast sicher. Der HSV leistet bei der Klatsche wenig Gegenwehr. Eisenach darf jubeln.

Der HC Erlangen ist endgültig abgestiegen, der TBV Lemgo hat sich so gut wie gerettet, der ThSV Eisenach kehrt zurück: In der DKB HBL sind am Sonntag einige Entscheidungen gefallen.

Lemgo erkämpfte sich im letzten Heimspiel der Saison praktisch den Klassenerhalt und machte damit die letzte theoretische Chance von Erlangen zunichte.

Das Team von Trainer Florian Kehrmann deklassierte den HSV Hamburg, der nur wenig Gegenwehr leistete, mit 45:26 (22:14) und fügte Hamburg damit die höchste Bundesliga-Niederlage der Vereinsgeschichte zu.

Mit nun 27:43 Punkten und einer Tordifferenz von +9 können die Ostwestfalen praktisch nicht mehr auf einen Abstiegsplatz rutschen.

"In der Halbzeit dachte ich, dass es nicht schlimmer kommen kann. Dann haben wir in der zweiten Halbzeit 23 Tore bekommen, das war Tempohandball. Wir hingegen haben zu viele Fehler im Angriff gemacht und in der Abwehr zu zaghaft agiert, dadurch Lemgo zu viele Chancen ermöglicht", sagte HSV-Trainer Jens Häusler.

Der GWD Minden müsste am letzten Spieltag zwei Punkte und 58 Tore aufholen und zudem müsste auch noch TuS N-Lübbecke punkten, damit Lemgo noch abstiegen kann.

Hamburg, das nach der Niederlage auf dem zehnten Platz in der Tabelle steht, musste in der Lipperlandhalle vor 4866 Zuschauern ohne sechs Profis auskommen, was sich auf die Partie auswirkte.

Johannes Bitter (Leistenprobleme), Davor Dominikovic (Schulterverletzung), Stefan Schröder (Einriss der Plantarsehne), Hans Lindberg (Nieren-OP), Petar Djordjic (Nasenbruch) und Torsten Jansen (Zerrung) fehlten Trainer Jens Häusler.

Bester Werfer aufseiten der Gastgeber war Rolf Hermann mit acht Toren, für Hamburg traf Adrian Pfahl am häufigsten (7).

Für Erlangen ist der Traum von der ersten Liga nach nur einem Jahr hingegen wieder beendet. Das Team von Robert Andersson hat mit 23:47 Punkten und noch einem ausstehenden Spiel keine Chance mehr auf den rettenden Rang 15.

Feiern dürfen dagegen die Handballer aus Eisenach. Nach nur einem Jahr Bundesliga-Abstinenz kehren die Thüringer nach dem 36:22 gegen Schlusslicht GSV Eintracht Baunatal zurück in die höchste deutsche Spielklasse.

Bereits seinen Platz in der ersten Liga pefekt gemacht hatte Traditionsklub DHfK Leipzig mit Aufsichtsratsmitglied SPORT1-Experte Stefan Kretzschmar.

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