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Die Rhein-Neckar Löwen schießen die Füchse Berlin ab und dürfen weiter vom Titel träumen. Groetzki schätzt die Chancen bei SPORT1 realistisch ein, gibt sich aber angriffslustig.

Die Rhein-Neckar Löwen haben ihre Außenseiterchancen auf den Gewinn der Meisterschaft in der der DKB HBL gewahrt.

Der Tabellenzweite feierte gegen EHF-Cup-Sieger Füchse Berlin einen souveränen 34:21 (15:8)-Sieg. Zwei Spieltage vor Saisonende liegt das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen mit 59:9 Punkten zwei Zähler hinter Spitzenreiter und Titelverteidiger THW Kiel (61:7) (Datencenter: Tabelle).

Löwen wollen "zur Stelle sein"

"Wir denken nicht soviel darüber nach", sagte Patrick Groetzki bezüglich der Meisterchancen bei SPORT1. "Wir wollen in der Bundesliga unseren Job machen und bis zum Saisonende jedes Spiel gewinnen. Wenn Kiel zweimal leicht patzen sollte, wollen wir da sein. Wir wollen uns im Nachhinein nicht vorwerfen lassen, dass wir in ein Spiel zu locker reingegangen wären, weil wir es schon abgeschrieben hatten und dann die Chance doch dagewesen wäre."

Angesichts der klar schlechteren Tordifferenz müssen die Löwen allerdings nicht nur ihre letzten beiden Saisonspiele gegen die TSG Friesenheim und beim SC Magdeburg gewinnen, sondern sind zudem auf Patzer des THW angewiesen. Der Rekordmeister, der zunächst noch das Final-Four-Turnier der Champions League in Köln spielt, trifft noch auf TSV Hannover-Burgdorf und den TBV Lemgo.

Uwe Gensheimer schätzt die Chancen auf einen Ausrutscher des Konkurrenten jedoch gering ein. "Es ist schwer vorstellbar, dass die Kieler noch mal Federn lassen", sagte Gensheimer bei SPORT1. "Aber wenn es doch passiert, dann wollen wir zur Stelle sein."

Klarer Vorsprung zur Pause

Gegen Berlin dominierten die Löwen von Beginn an das Geschehen. Vor allem dank einer starken Abwehrleistung erarbeiteten sich die Gastgeber bereits zur Pause einen komfortablen Vorsprung. In Durchgang zwei riskierte Berlin früh alles und wechselte im Angriff einen zusätzlichen Feldspieler für Nationaltorwart Silvio Heinevetter ein.

Die Löwen, die im Norweger Harald Reinkind ihren besten Werfer hatten (sieben Treffer), blieben jedoch kompakt und verwalteten die Führung souverän.

Stenogramm

Rhein-Neckar Löwen - Füchse Berlin 34:21 (15:8)
Tore:
Reinkind (7), Gensheimer (6/1), Larsen (4), Groetzki (3), Schmid (3), Steinhauser (2), Ekdahl du Rietz (2), Schmidt (2), Sigurmannsson (2/1), Myrhol (1), Guardiola Villaplana (1), Kneer (1) für Rhein-Neckar
 Zachrisson (4), Igropulo (4/1), Nenadic (3), Drux (3), Schade (2), Petersen (2), Wiede (1), Pevnov (1), Romero (1) für Berlin
Zuschauer: 8741

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