Video

Gummersbach - Der THW Kiel ist weiter auf dem besten Wege seinen 20. Meistertitel einzufahren. Dank einer erheblichen Leistungssteigerung in Hälfte zwei siegt der THW am Ende souverän.

Der THW Kiel hat einen weiteren großen Schritt in Richtung seiner 20. deutschen Meisterschaft gemacht.

Im Duell der Handball-Altmeister setzte sich der Titelverteidiger beim VfL Gummersbach mit 32:26 (13:15) durch und hatte den Erfolg vor allem einer erheblichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit zu verdanken.

Vor der Pause hatte der große Favorit aus Kiel kein einziges Mal in Führung gelegen, in der 24. Minute betrug der Rückstand beim 8:12 gar vier Tore. In Angriff und Abwehr lief es beim THW gleichermaßen unrund, zudem hatte Gummersbach in Nationaltorhüter Carsten Lichtlein einen enorm starken Rückhalt.

"Die Gummersbacher haben das sehr clever gemacht und uns immer wieder vor neuen Aufgaben gestellt. Wir sind aber auch nicht konsequent zurück gelaufen, sodass vor allem Raul Santos zu vielen einfachen Toren gekommen ist. So waren wir zur Halbzeit im Hintertreffen", erklärte Kiels Rune Dahmke die schwache erste Hälfte des THW bei SPORT1.

In der zweiten Hälfte besannen sich die Gäste dann auf ihre spielerischen Qualitäten und fuhren am Ende einen ungefährdeten Sieg ein.

"Anfang der zweiten Hälfte waren wir wie der Hase vor der Schlange gestanden. Das hat im Angriff überhaupt nicht funktioniert und wir haben die Kieler zu Tempogegenstößen eingeleitet. So konnten sie den Rückstand aufholen und in Führung gehen. Das haben sie dann natürlich bis zum Schluss verteidigt", sagte Lichtlein bei SPORT1.

Bester Werfer der Gummersbacher war Linksaußen Raul Santos mit acht Treffern, davon vier Siebenmeter. Der THW Kiel hatte in Regisseur Joan Canellas (7/4), Rechtsaußen Niclas Ekberg (6) und Linksaußen Rune Dahmke (5) seine treffsichersten Torschützen.

Video
teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel