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Der 178-malige Nationalspieler Torsten Jansen spielt seit 2003 für den HSV
Der 178-malige Nationalspieler Torsten Jansen spielt seit 2003 für den HSV © imago

München - Der Ex-Nationalspieler lehnt einen Trainerjob beim HSV ab, da er lieber spielen will. Beim THW könnte Torsten Jansen den Platzhalter geben - nicht nur für Klein.

Der THW Kiel steht vor einem spektakulären Transfer-Coup, um die Lücke auf Linksaußen zu stopfen – abermals mit einem Oldie.

Nachdem Henrik Lundström (35), der als Ersatz für den schwer am Knie verletzten Dominik Klein verpflichtet wurde, den Klub nach Saisonende wieder verlässt, arbeiten die Kieler nach übereinstimmenden Informationen der "Mopo" und "KN-online" nun an einer Verpflichtung von Ex-Nationalspieler Torsten Jansen.

Der 38-Jährige hatte zuletzt erklärt, dass er gerne noch eine Saison dranhängen würde. "Die Lust zu spielen ist schon noch da. Das Karriereende zu verschieben wäre mir das Allerliebste", sagte der HSV-Spieler dem Hamburger Abendblatt.

Neuaufbau ohne Jansen

Beim HSV will man jedoch den Weg des Neuaufbaus mit jungen talentierten Spielern weitergehen. Für Jansen wäre da kein Platz mehr gewesen, weshalb man ihm stattdessen einen Job als A-Jugendtrainer angeboten hatte.

Doch für den Posten hat Jansen dem HSV nun abgesagt – und damit die Chefetage enttäuscht. "Torsten Jansen hat unser Angebot leider abgelehnt. Wir finden das sehr schade, denn wir hätten ihn gern weiter beim HSV Handball gesehen", sagte Geschäftsführer Christian Fitzek.

Folgt Gensheimer?

Anders als der HSV aber ist der THW am Spieler Jansen interessiert. Für den Rekordmeister könnte der Weltmeister von 2007 eine doppelte Übergangslösung sein. Klein (31) soll am Jahresende nach seinem im März erlittenen Kreuzbandriss wieder fit seit. Und im Sommer 2016 endet der Vertrag von Uwe Gensheimer bei den Rhein-Neckar Löwen.

Der Löwen-Kapitän, für SPORT1-Experte Stefan Kretzschmar der beste Linksaußen der Welt, gilt seit Jahren als Kieler Wunschkandidat und soll auch vor seiner Vertragsverlängerung im Oktober 2013 ein lukratives Angebot von den "Zebras" gehabt haben.

Vor Wochen betonte THW-Geschäftsführer Thorsten Storm, dass es noch keine Gespräche mit Gensheimer gibt. Das kann sich demnächst aber schnell ändern.

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