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THW Kiel v Bergischer HC - DKB HBL
Rasmus Lauge wurde in Kiel durch zwei Kreuzbandrisse zurückgeworfen © Getty Images

Vor dem Kracher im REWE Final Four gegen die Löwen macht Flensburg Nägel mit Köpfen. Der Pokal-Halbfinalist wildert im Revier der Rivalen aus Kiel und Hamburg.

Das Pokal-Halbfinale im REWE Final Four vor der Brust, macht die SG Flensburg-Handewitt für die kommende Saison Nägel mit Köpfen.

Vor dem Duell mit den Rhein-Neckar Löwen (Sa. ab 13.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und LIVESCORES) verkündet der DKB-HBL-Klub zwei namhafte Neuzugänge für die kommende Saison.

Rasmus Lauge vom Liga-Rivalen THW Kiel sowie Henrik Toft Hansen vom HSV Handball werden in der Saison 2015/16 für die SG auf der Platte stehen.

"Da wir auch in der nächsten Saison in allen drei Wettbewerben mit extrem hoher Belastung vertreten sein werden, gibt uns diese Ergänzung die Möglichkeit, die genannte Belastung in Abwehr und im Angriff auf mehrere Schultern zu verteilen", sagte Flensburgs Geschäftsführer Dierk Schmäschke.

Kreuzbandrisse bremsen Lauge

Der deutsche Rekordmeister THW Kiel löst den bis 2016 gültigen Vertrag des Mittelmanns Rasmus Lauge (23) auf und lässt den Youngster ziehen.

Lauge, 2012 mit Dänemark Europameister, konnte sich bei den Zebras unter anderem wegen zweier Kreuzbandrisse nie gegen die große Konkurrenz mit Joan Canellas und Domagoj Duvnjak durchsetzen.

"Er benötigt als junger Spieler aber mehr Spielpraxis für seine weitere Entwicklung. Deshalb haben wir seinem Wunsch entsprochen und wünschen ihm viel Glück", sagte THW-Manager Thorsten Storm. 

Grillen mit den neuen Kollegen

Am Dienstag traf sich Lauge mit den künftigen Kollegen bereits zum Grillnachmittag.

Toft Hansen wird den HSV Handball nach der laufenden Saison auf eigenen Wunsch verlassen und sich zur neuen Spielzeit der SG Flensburg-Handewitt anschließen. Christian Fitzek, Geschäftsführer des HSV Handball, zeigte sich überrascht von der Entscheidung des Dänen.

"Wir haben Henrik das Angebot gemacht, seinen Vertrag bei uns vorzeitig um zwei Jahre zu verbesserten Konditionen zu verlängern. Dieses hat er nicht angenommen. Stattdessen ist er auf uns zugekommen und hat uns mitgeteilt, dass seine Freundin schwanger sei und das gemeinsame Kind in Dänemark geboren werden soll. Daraufhin haben wir seinem Wunsch entsprochen und ihm die Freigabe erteilt."

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