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Trotz aller Personalsorgen hat der THW Kiel auch in der neuen Saison hohe Ziele. Steffen Weinhold will um alle Titel kämpfen. Trainer Alfred Gislason fürchtet Flensburg.

Von Victor Mansaré

Keine Frage, der THW Kiel ist auch in der am 21. August beginnenden Saison der DKB HBL Meisterschaftsanwärter Nummer eins. Dessen sind sich Spieler und Verantwortliche des deutschen Serienmeisters bewusst.

"Wir wollen wieder in allen drei Wettbewerben vorne mitspielen", sagte Nationalspieler Steffen Weinhold SPORT1 am Rande des Testspiels gegen Zweitligist HSC 2000 Coburg. Dieses gewann der THW mit 35:25.

"Ich will meinen Teil dazu beitragen, das Final4 zu erreichen und in der Liga oben mitzuspielen", so Weinhold weiter.

Trainer Alfred Gislason warnt davor, die Meisterschaft auf die leichte Schulter zu nehmen: "Die Saison wird so schwer, wie in den vergangenen beiden Jahren. Ich erwarte einen Vier- oder Fünfkampf um den Titel."

SG Flensburg-Handewitt als Hauptkonkurrent

Als Hauptkonkurrent um die deutsche Handballkrone hat Gislason den norddeutschen Rivalen SG Flensburg-Handewitt ausgemacht. "Die haben viele Leute geholt", so Gislason.

Grund zu etwas Skepsis vor dem Saisonstart gibt Gislason die aufgrund von Verletzungssorgen problematische Vorbereitung.

"Wir haben mit Weinhold, Jicha, Sprenger, Jansen und Landin viele angeschlagene Leute", sagte der Isländer.

Das erste Pflichtspiel steht für den THW am 15. August im DHB-Pokal gegen den VfL Fredenbeck auf dem Programm

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