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Silvio Heinevetter feierte mit Berlin im zweiten Spiel den ersten Sieg
Silvio Heinevetter feierte mit Berlin im zweiten Spiel den ersten Sieg © Getty Images

Die Füchse Berlin rehabilitieren sich in Wetzlar für die Auftaktpleite in Melsungen. Die MT übernimmt die Tabellenführung, Magdeburg zittert sich zum Sieg.

Die Füchse Berlin haben sich für die Auftaktniederlage in Melsungen rehabilitiert und sich mit einem 33:27 (15:13) bei der HSG Wetzlar zurückgemeldet.

Erfolgreichste Werfer der Füchse in Wetzlar waren Rückraumspieler Drago Vukovic und Rechtsaußen Faruk Vrazalic mit jeweils sieben Toren.

Für Wetzlar traf Nationalspieler Steffen Fäth fünfmal.

Ohne die beiden langzeitverletzten Paul Drux und Mattias Zachrisson ließen die Berliner von Beginn an keinen Zweifel an ihrer Absicht, die ersten Punkte der Saison einzufahren.

Melsungen übernimmt Führung

Die MT Melsungen hat mit dem 32:21 (16:7) bei Aufsteiger DHfK Leipzig am Samstagabend die Führung in der Tabelle der Handball-Bundesliga übernommen. Zweiter ist zunächst der SC Magdeburg, der ebenfalls auswärts beim TuS N-Lübbecke mit 29:28 (18:14) gewann. Die bisherigen Spitzenklubs Flensburg (am Sonntag), Rhein-Neckar Löwen (23. September) und Kiel (Mittwoch) müssen ihre zweiten Auftritte erst noch austragen.

Ebenfalls den ersten Saisonsieg verbuchte der VfL Gummersbach mit dem 31:27 (18:12) bei der HBW Balingen-Weistetten. Schon bei der Niederlage zum Saisonauftakt gegen den deutschen Meister THW Kiel hatte die junge Mannschaft bereits ihr Potenzial angedeutet. Beim Sieg in Balingen waren Rückraumspieler Julius Kühn mit sechs sowie Kreisläufer Evgeni Pevnov, Rechtsaußen Florian von Gruchalla und Rückraumspieler Andreas Schröder mit jeweils fünf Treffern die besten Werfer.

Frisch Auf Göppingen setzte sich gegen Neuling ThSV Eisenach mit 31:21 (13:7) durch.

Quenstedt rettet Magdeburg

Der SC Magdeburg rettete den knappen Sieg in Lübbecke dank zweier Glanzparaden von Torhüter Dario Quenstedt in den letzten 30 Sekunden. Zwei Minuten vor dem Ende hatte Tim Remer die Gastgeber mit einem sehenswerten Treffer von der Linksaußen-Position auf 28: 29 herangebracht, danach war Quenstedt nicht mehr zu überwinden. Sieben Tore steuerte Magdeburgs Linksaußen Matthias Musche zum Erfolg bei, achtmal traf Rückraumspieler Niclas Pieczkowski für Lübbecke.

Aufsteiger Leipzig verpasste nach dem überraschenden Auftaktsieg gegen den HSV Hamburg einen zweiten Coup vor heimischem Publikum. Die Gastgeber lagen von Beginn an zurück und kamen während der gesamten Spielzeit nicht einmal in die Nähe eines Ausgleichstreffers. Bester Leipziger Werfer war Regisseur Philipp Pöter mit sechs Toren, siebenmal traf Nationalspieler Michael Müller für Melsungen.

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