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Der THW wendet gegen die TSV Hannover-Burgdorf mit Ach und Krach eine Heimpleite ab. Coach Gislason atmet auf bei SPORT1. Die Rhein-Neckar Löwen erobern Rang eins.

Serienmeister THW Kiel hat in der DKB HBL einen ersten Rückschlag auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung nur mit größter Mühe abgewendet.

Im ersten Saisonheimspiel behauptetet sich der 20-malige Champion gegen die TSV Hannover-Burgdorf mit 33:29 (13:14) und verhinderte die erste Heimniederlage in der Meisterschaft seit über zweieinhalb Jahren erst mit einem starken Endspurt. (LIVETICKER zum Nachlesen)

Gislason erleichtert nach "blauem Auge"

"Wir waren über 40 Minuten die klar schlechtere Mannschaft und sind mit einem blauen Auge davongekommen", sagte THW-Trainer Alfred Gislason bei SPORT1.

Und fügte an: "Wir sehen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben."

Zuvor hatten die Rhein-Neckar Löwen mit einem Kantersieg die Tabellenführung erobert. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan)

Der Vizemeister setzte sich im vom sechsten Spieltag vorgezogenen Duell mit Aufsteiger ThSV Eisenach erwartungsgemäß 39:25 (21:11) durch und zog an der ebenfalls noch verlustpunktfreien SG Flensburg-Handewitt, MT Melsungen und dem SC Magdeburg vorbei. Kiel belegt nach ebenfalls zwei Siegen nun den vierten Platz. (LIVETICKER zum Nachlesen)

THW zeitweise mit vier Toren hinten 

Kiel belegt nach ebenfalls zwei Siegen nun den vierten Platz. (SERVICE: Die Tabelle)

Gegen die Niedersachsen taten sich die Kieler überraschend schwer und liefen zum Ende der ersten Halbzeit und ab der 37. Minute einem Rückstand bis zu vier Toren hinterher.

Die Rote Karte für Hannovers Erik Schmidt wegen der dritter Zeitstrafe (48.) brachte dann die Wende - und Kiel zurück auf Kurs.

"Vielleicht der Knackpunkt", meinte bei SPORT1 auch der dänische Nationalspieler Morten Olsen, mit zehn Treffern bester Gäste-Vollstrecker. "Aber wir müssen auch mit anderen Spielern dann gut decken können."

Hannovers Olsen enttäuscht

Doch erst in der 54. Minute ging der THW wieder in Führung und gab diese bis zur Schlusssirene nicht mehr her. "In der zweiten Halbzeit hatten wir in den letzten 10 Minuten kein Glück", sagte Olsen.

Und ergänzte: "Kiel hatte außerdem viele Abpraller-Tore. Aber das ist vielleicht der Unterschied zwischen einer Spitzenmannschaft und uns."

Bei den Kielern war der Schwede Niclas Ekberg mit acht Toren treffsicherster Akteur.

Nach einer starken Leistung in der zweiten Hälfte trug auch Neuzugang Christian Dissinger (vorher TuS N-Lübbecke) entscheidend zum Sieg der "Zebras" bei.

Löwen schnell auf Siegerstraße

Vor 5165 Zuschauer in der Mannheimer SAP-Arena setzten sich die Löwen frühzeitig ab und spielten sich schon zur 15. Minute einen Sieben-Tore-Vorsprung heraus.

Erfolgreichster Werfer für die Hausherren war Kapitän Uwe Gensheimer mit acht Toren.

Bei Eisenach, das mit zwei Punkten aus drei Spielen auf Platz 13 steht, kamen gleich sechs Spieler auf drei Treffer.

THW Kiel - TSV Hannover-Burgdorf 33:29 (13:14)

Tore: Ekberg (8/1), Duvnjak (7), Vujin (5/1), Dissinger (4), Dahmke (3), Canellas Reixach (2/2), Wiencek (2) Toft Hansen (1), Weinhold (1) für THW Kiel - Olsen (10), Patrail (6), Hafner (5), Lehnhoff (5/1), Karason (1), Schmidt (1), Szucs (1) für Hannover-Burgdorf

Rhein-Neckar Löwen - ThSV Eisenach 39:25 (21:11)

Tore: Gensheimer (8/2), Schmid (5/2), Baena Gonzales (4), Ekdahl du Rietz (4), Petersson (4), Groetzki (3), Reinkind (3), Guardiola Villaplana (2), Larsen (2), Steinhauser (2), Kneer (1), Sigurmannsson (1/1) für die Rhein-Neckar Löwen - Celica (3), Ragnarsson (3) Criciotoiu (3), Hansen (3), Valiullin (3), Wohler (3), Holzner (2), Koloper (2), Urban (2), Heinemann (1/1) für Eisenach

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