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Der SC Magdeburg hat die deutliche Pleite beim THW Kiel gut verdaut: Der Vorjahres-Vierte stellt gegen den HSV Hamburg den Kontakt zu den Europacup-Plätzen wieder her.

Der SC Magdeburg ist in der DKB HBL zurück in der Spur.

Nach der deutlichen 24:33-Pleite beim Meister THW Kiel bezwang der Vierte der Vorsaison den HSV Hamburg mit 32:28 (14:11). Mit drei Siegen aus den ersten fünf Spielen belegen die Magdeburger in der Tabelle vorerst Rang neun, haben allerdings wieder Kontakt zu den Europacupplätzen.

Quenstedt als Matchwinner

Vor 6352 Zuschauern waren die Gastgeber früh im zweiten Durchgang davon gezogen, führten zwischenzeitlich mit acht Treffern und ließen auch am Ende nichts mehr anbrennen. Starker Rückhalt war Torhüter Dario Quenstedt.

"Wir haben uns vorgenommen, unsere Zuschauer zu begeistern. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Mit den letzten zehn Minuten bin ich aber nicht zufrieden", sagte Quenstedt, der seine eigene Verfassung auf eine berufliche Veränderung zurückführt, bei SPORT1: "Ich habe am 1.8. meine Ausbildung begonnen (als Kaufmann für Büromanagement), das ist einfach mal eine Abwechslung für den Kopf."

Bitter sieht Positives

Bester Werfer der Magdeburger war Matthias Musche mit sieben Treffern, bei den Gästen war der ehemalige Nationalspieler Adrian Pfahl mit acht Toren am treffsichersten.

HSV-Torhüter Jogi Bitter zog nicht nur negative Schlüsse aus der Partie. "Wir sind von Anfang an ins Hintertreffen geraten. Genau das darf hier nicht passieren. Wenn hier Stimmung aufkommt und die Mannschaft an sich glaubt, wird es ganz, ganz schwer", sagte Bitter zu SPORT1: "Dass wir am Ende nochmal so gefightet haben, das hätte sicher nicht jede Mannschaft gemacht."

Mit 7:7 Punkten rangiert Hamburg im Mittelfeld auf Rang zehn. "Ich denke, dass wir da hingehören. In Gummersbach haben wir über unserem Niveau gespielt. Heute haben wir uns nicht so stabil angestellt", meinte Bitter.

SC Magdeburg - HSV Hamburg 32:18 (14:11)
Tore: Musche (7), Weber (6), Haass (5), Lemke (4), Natek (4), Bagersted (3), Bezjak (2), Saul (1) für Magdeburg - Pfahl (8), Brozovic (5), Schmidt (4), Damgaard Nielsen (3), Feld (3), Jaanimaa (2), Lindberg (2), Nenadic (1) für Hamburg
Zuschauer: 6352

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