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Titelverteidiger THW Kiel setzt sich bei Schlusslicht Lübbecke problemlos durch und hält Kontakt zur Ligaspitze. Rückraum-Star Domagoj Duvnjak lässt es richtig krachen.

Titelverteidiger THW Kiel hat am 5. Spieltag mit einem Pflichtsieg Anschluss an die Tabellenspitze der DKB HBL gehalten.

Bei Schlusslicht TuS N-Lübbecke setzten sich die "Zebras" mühelos mit 33:23 (16:11) durch und fuhren nach der Derby-Pleite in Flensburg den zweiten Sieg in Folge ein. Dem ehemaligen Welthandballer Domagoj Duvnjak gelangen neun Treffer.

"Scheiß Saisonstart"

"Wir haben am Anfang noch ganz gut mitgehalten, aber Ende der ersten und Anfang der zweiten Halbzeit haben sie sich kontinuierlich abgesetzt. Wir haben vorne zu viele Fehler gemacht. Hinten stimmte die Abstimmung auch nicht richtig. Das ist ein berechtigtes Ergebnis heute", sagte Lübbeckes Niclas Pieczkowski bei SPORT1.

Die Gastgeber stehen mit 0:10 Punkten im Tabellenkeller. "Die Nerven liegen nicht blank, aber man ist sich der Situation bewusst. Man hat einen scheiß Saisonstart hingelegt", meinte Pieczkowski: "Wir haben jetzt 0:10 Punkte. Das ist nicht schön, wir stehen unten drin. Klar kommt es da mal zu Reibereien und man ist sich uneins. Da müssen wir uns jetzt rauskämpfen."

Gislason findet Mängel

Mit nun 8:2 Punkten verbesserte sich Kiel in der Tabelle auf Rang drei und überholte Erzrivale Flensburg. Trainer Alfred Gislason war trotzdem nicht ganz zufrieden. "Als es nach 20 Minuten unentschieden stand, haben wir in dieser Phase sehr viele Chancen ausgelassen, sowohl aus dem Rückraum als auch bei Gegenstößen. Da haben wir Lübbecke wieder ins Spiel eingeladen", sagte Gislason.

Die Partie im Stenogramm:

TuS N-Lübbecke - THW Kiel 23:33 (11:16)

Tore: Pieczkowski (6), Langhans (5), Borozan (4), Bechtloff (3), Schöngarth (2), Klimek (1), Schagen (1), Suton (1) für Lübbecke - Duvnjak (9), Dahmke (6/3), Ekberg (5), Weinhold (3),
Canellas Reixach (2), Vujin (2), Wiencek (2), Dissinger (1), Mamelund (1), Sprenger (1), Toft Hansen (1) für Kiel

Zuschauer: 2000

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