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Uwe Gensheimer wird von Paris St. Germain umworben
Uwe Gensheimer spielt seit 2003 für die Rhein-Neckar Löwen © Getty Images

Nationalspieler Uwe Gensheimer berichtet auf einer Pressekonferenz von guten Gesprächen mit Krösus Paris St. Germain. Finanzielle Gründe sollen nicht ausschlaggebend sein.

Die sportliche Zukunft von Handball-Nationalspieler Uwe Gensheimer ist offenbar geklärt. Der 28-jährige Linksaußen von Bundesliga-Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen steht vor einem Wechsel zur französischen Spitzenmannschaft Paris St. Germain.

Auf einer Pressekonferenz im Kronauer Trainingszentrum sagte Gensheimer am Samstag, dass er "in sehr guten Gesprächen mit Paris St. Germain" stehe. "Ich kann aber noch keinen Vollzug melden", so Gensheimer weiter.

"Ich möchte mich in einem anderen Umfeld als Sportler und Mensch beweisen. Diese Lebenserfahrung will ich mitnehmen. Das ist der größte Reiz", nannte Gensheimer Motive für einen Wechsel. Finanzielle Aspekte seien nicht ausschlaggebend gewesen.

Details sind noch zu klären

Letzte Vertragsdetails mit den Franzosen sollen in den nächsten Tagen geklärt werden.

Am Donnerstag hatte Gensheimer erklärt, seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit den Löwen nicht zu verlängern.

Bereits Anfang September hatte der Linksaußen SPORT1 bestätigt, dass ihm ein Angebot des französischen Meisters Paris St. Germain vorliegt. "Es gibt Interesse, ich habe die Angebote vorliegen", erklärte Gensheimer.

Auch mit dem THW Kiel wurde der Linksaußen immer wieder in Verbindung gebracht.

Die Löwen hatten Gensheimer mit einem Rentenvertrag inklusive einer beruflichen Perspektive nach dem Karriereende zu halten versucht.

An die Seite von Karabatic?

Paris gilt dank der Millionen katarischer Investoren als die neue Macht im Handball. Im Juli hatte bereits der frühere Kieler Nikola Karabatic einen langfristigen Vertrag über vier Jahre beim umstrittenen Krösus unterschrieben.

Neben Superstar Karabatic stehen unter anderem Dänen-Shooter Mikkel Hansen sowie die französischen Weltmeister Daniel Narcisse und Thierry Omeyer, drei weitere frühere Welthandballer, im Kader von Neu-Trainer Noka Serdarusic.

Der Jahresetat des Klubs, der in der vergangenen Saison im Viertelfinale der Champions League ausgeschieden war, wird auf über 15 Millionen Euro geschätzt.

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