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Gummersbach - Flensburg-Handewitt siegt in Gummersbach und bleibt Dritter - trotz eines Taktik-Kniff des Gegners. Überraschungsteam Melsungen feiert einen Kantersieg.

Die SG Flensburg-Handewitt hat sich beim VfL Gummersbach klar durchgesetzt und bleibt in der Tabelle oben dran.

Der Pokalsieger gewann mit 32:25 (13:10) gegen den Altmeister und festigte damit den dritten Platz in der DKB HBL. Bester Schütze war Holger Glandorf mit acht Treffern.

Die SG brauchte rund 15 Minuten, um sich abzusetzen, vorher schafften es die ersatzgeschwächten Gummersbacher, die Partie offen zu halten - auch weil Flensburg Mühe hatte, sich auf die Taktik der Hausherren einzustellen, die mit mehreren gelernten Kreisläufern gleichzeitig agierten.

"Das ist immer unangenehm, es war schwer sich darauf einzustellen", hielt Glandorf bei SPORT1 fest: "Aber wir haben es gut gelöst. Wir sind ruhig geblieben, haben aufs Tempo gedrückt."

Überraschungsteam Melsungen überrollt Lemgo

Erster Verfolger des ungeschlagenen Spitzenreiters Rhein-Neckar Löwen bleibt das Überraschungsteam MT Melsungen.

Die Hessen setzten sich am 10. Spieltag gegen den TBV Lemgo problemlos mit 37:24 (17:11) durch und liegen mit nun 15:3 Zählern weiter auf Rang zwei.

Johannes Sellin war für Melsungen mit neun Toren der Treffsicherste, Ex-Nationalspieler Holger Glandorf führte Flensburg mit acht Toren zum wichtigen Sieg in Gummersbach.

Im oberen Mittelfeld ließen die Füchse Berlin (13:5) erneut Punkte, die Hauptstädter trennten sich trotz deutlicher Führung vom TSV Hannover-Burgdorf 28:28 (18:12) und spielten zum dritten Mal in den vergangenen vier Partien unentschieden.

Der HSV Hamburg fügte Schlusslicht TuS N-Lübbecke beim 34:29 (16: 15) die zehnte Niederlage im zehnten Spiel zu, der SC Magdeburg gewann beim Vorletzten TVB Stuttgart mit 33:30 (15:14). 

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