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Kiel - Der Manager der Zebras spricht im SPORT1-Interview über die Personalpolitik des Vereins, Konkurrenten in Europa, Panikkäufe und fehlende Kieler Qualität.

Der Manager des THW Kiel, Thorsten Storm, sieht in der Konkurrenzsituation im europäischen Handball den größten Grund für die fehlende Dominanz der Zebras in dieser Saison. 

Vor dem Spitzenspiel in der DKB HBL sagte Storm im Interview bei SPORT1: "Früher gab es neben dem THW Kiel in Europa nur den FC Barcelona und Ciudad Real. Heute ist die Situation eine andere."

Storm nannte Vereine wie Kielce, Paris und Veszprem, mit denen die Kieler um neue Spieler konkurrierten. "Speziell Paris kommt da mit Geldern, da kann der THW nicht mithalten", sagte Storm.

Ein weiterer Punkt, der aus Sicht von Storm derzeit gegen die Norddeutschen spricht: Die Konkurrenzsituation in der Liga.

"Es gibt Spieler, die gehen für das gleiche Geld ins Ausland, weil sie sagen: Da kann ich mich in der Liga schonen und in der Champions League gebe ich Vollgas. Das geht bei uns nicht", sagte Storm mit Blick auf den Topspiel-Gegner MT Melsungen, der in diesem Jahr die Spitzengruppe in der DKB HBL aufmischt. 

Storm gestand ein, dass der THW den Abgang von Leistungsträger Filip Jicha unmittelbar vor Saisonbeginn geschwächt hat: "Das war für uns nicht mehr zu kompensieren." Den Kampf um die Meisterschaft will der Manager dennoch nicht aufgeben. "Das wird bis zum Schluss spannend bleiben", sagte er.

Für die neue Saison kündigte Storm personelle Nachverpflichtungen an. "Da werden wir sicher den ein oder anderen Transfer tätigen", sagte er.

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