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Beim Verfolgerduell in Kiel langt HSV-Abwehrchef Piotr Grabarczyk gleich mal heftig hin. SPORT1-Experte Kretzschmar hält Rot für richtig - und spielentscheidend.

Brutaler Auftakt des Verfolgerduells zwischen dem THW Kiel und dem HSV Hamburg: Bereits nach 36 Sekunden handelte sich HSV-Abwehrchef Piotr Grabarczyk die Rote Karte ein.

Der Pole streckte mit dem linken Arm den Kieler Rückraumspieler Marko Vujin zu Boden - und das rund zehn Meter vor dem Hamburger Tor.

"Kann man geben", meinte SPORT1-Experte Stefan Kretzschmar zum Feldverweis. "Er geht brutal gegen die Schulter, gegen den Hals. Es ist unwichtig, ob es die erste oder die 59. Minute ist."

"Völlig unnötig", wertete SPORT1-Kommentator Markus Götz die Aktion Grabarczyks.

Der 33-Jährige habe die Siegchance des HSV zunichte gemacht, glaubte Kretzschmar. "Ihn zu verlieren, tut den Hamburgern extrem weh. Der Grat zwischen motiviert sein und überdrehen ist sehr schmal."

Die Hamburger verloren das Verfolgerduell mit 23:29, auch weil nach der Pause ohne Grabarczyk die Kräfte schwanden, wie Keeper Johannes Bitter zu SPORT1 sagte. Er fand die Hinausstellung hart: "Zwei Minuten vielleicht, aber ich habe es nicht genau gesehen."

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