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Mannheim und München - Der Spitzenreiter feiert gegen Aufsteiger Leipzig im 13. Spiel den 13. Sieg - auch dank der Tore von Ekdahl du Rietz. Stefan Kretzschmar schimpft auf die Schiedsrichter.

Die Rhein-Neckar Löwen bleiben in der DKB HBL das Maß der Dinge.

Der Spitzenreiter setzte sich gegen den Aufsteiger DHfK Leipzig mit 28:22 (12:11) durch und verbuchte angeführt vom besten Werfer Kim Ekdahl du Rietz (7 Tore) damit den 13. Sieg im 13. Spiel. Allerdings taten sich die Löwen gegen die aggressive Verteidigung der Gäste lange Zeit schwer. Erst am Ende konnten sie sich absetzen.

"Erst einmal Riesenrespekt vor Leipzig. Sie haben uns bis zur letzten Minute gefordert. Das Endergebnis ist fast schon schmeichelhaft. Wir haben vorn keinen Zugriff bekommen. Es hat heute überall ein bisschen gehakt. Am Ende müssen wir glücklich sein, die zwei Punkte geholt zu haben", sagte Spielmacher Andy Schmid bei SPORT1.

Kretzsche sauer auf die Schiedsrichter

Einen faden Beigeschmack hatte die Partie für Leipzigs Aufsichtsratmitglied Stefan Kretzschmar. Der SPORT1-Experte machte seinem Unmut über die Schiedsrichter-Leistung via Facebook Luft. "Nennt mich parteiisch, aber das war heute ganz bestimmt nicht unparteiisch. Nennt mich nicht objektiv, aber 21 Fehlentscheidungen kann man dann doch nicht verkraften", schrieb "Kretzsche".

Seine Spieler zogen eher die positiven Aspekte aus dem lange Zeit starken Auftritt. "Es war ein ganz besonderes Spiel bei den Löwen. Wir haben es geschafft, sie über weite Strecken zu ärgern. Der Deckungsverband war gut. Wir können uns mit zwölf Punkten als Aufsteiger nicht beschweren", sagte Philipp Pöter bei SPORT1.

Roggisch trommelt für Jacobsen

Ähnlich sah es auch Löwen-Legende Oliver Roggisch: "Wir sind nicht zufrieden. Leipzig hat das gut gemacht. Es war ein Kampfspiel, wir müssen langsam wieder in die Spur finden. Wir haben zu viele Chancen liegengelassen."

Der Co-Trainer des Spitzenreiters äußerte sich auch zu Gesprächen über eine mögliche Vertragsverlängerung mit Coach Nikolaj Jacobsen.

"Nicolaj ist der beste Trainer, den die Löwen je gesehen haben. Er ist auch menschlich ein Riesentyp. Das sehen andere Vereine auch. Er hat keinen Grund wegzugehen. Wir müssen in naher Zukunft Gespräche führen. So einen Trainer lässt man nicht gehen", erklärte Roggisch bei SPORT1.

Melsungen bleibt dran

Den Löwen dicht auf den Fersen bleibt das Überraschungsteam MT Melsungen.

Die Hessen eroberten mit dem 31:21 (16:10) gegen Frisch Auf Göppingen und 20:4 Punkten den zweiten Tabellenplatz vor der SG Flensburg-Handewitt (19:5). Leipzig (12:12) rutschte auf Rang elf ab.

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