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Bruno Labbadia ist seit April zum zweiten Mal Trainer des Hamburger SV
Bruno Labbadia ist seit April zum zweiten Mal Trainer des Hamburger SV © Getty Images

Der Trainer des selbst nicht auf Rosen gebetteten Hamburger Fußball-Bundesligisten sieht die Finanzprobleme der Handballer in der Hansestadt als "mahnendes Beispiel".

Trainer Bruno Labbadia vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV hat mit Bestürzung auf die drohende Zahlungsunfähigkeit der Handballer aus der Hansestadt reagiert.

"Ich nehme das mit totalem Bedauern wahr. Ich mag Handball, der HSV hat wunderbare Spieler in seinen Reihen, und sie haben 2013 noch die Champions League gewonnen", sagte der Coach, nachdem die HSV-Handballer einen Antrag auf ein Insolvenzeröffnungsverfahren gestellt haben: "Die Handballer gehören zu Hamburg. Ich hoffe, dass sie es einigermaßen hinbekommen. Für alle Beteiligten ist es sehr traurig."

Labbadia erinnerte angesichts des möglichen Finanz-Kollaps an die eigene angespannte wirtschaftliche Lage. "Für uns sind die Handballer ein mahnendes Beispiel", so der 49-Jährige.

Die Fußballer hatten zuletzt ein Rekord-Minus verkünden müssen.

Mit einem Fehlbetrag von 16,9 Millionen Euro erwirtschafteten die Hamburger im Geschäftsjahr 2014/2015 die schlechteste Bilanz ihrer Vereinsgeschichte. Damit landete der HSV zum fünften Mal in Folge in den roten Zahlen.

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