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Der Geschäftsführer des HSV nimmt bei SPORT1 Stellung zur aktuellen finanziellen Situation und äußert sich zur Zukunft des Vereins. Er spart nicht mit Kritik an Frank Bohmann.

Christian Fitzek, Geschäftsführer des in finanzielle Schieflage geratenen Handball-Bundesligisten HSV Hamburg, hat in der Halbzeit der Begegnung gegen die Füchse Berlin den Geschäftsführer der DKB Handball-Bundesliga, Frank Bohmann, scharf kritisiert.

"Mich wundert es, dass Herr Bohmann sich zu solchen Aussagen hinreißen lässt. Er sollte mehr im Interesse der Vereine sprechen und dann vielleicht mit mir kommunizieren und nicht öffentlich", sagte Fitzek zu SPORT1.

Bohmann hatte sich zuvor bei SPORT1 verwundert über die angespannte finanzielle Situation beim HSV gezeigt. "Der Vorgang verwundert uns als HBL und auch als Lizenzierungskommission, weil wir im Rahmen der Lizenzvergabe ein vom Wirtschaftsprüfer geprüftes Konzept vorliegen haben und auch Liquiditätszusagen, die unterzeichnet sind von einem guten Namen. Diese würden im Zweifel helfen, die Misere zu beenden", so Bohmann.

Fitzek zeigte sich desweiteren optimistisch, dass der langjährige Hauptgeldgeber Andreas Rudolph die Hamburger auch in dieser schweren Lage unterstützen werde und sagte, dass "an vielen Ebenen gearbeitet" wird und "wir schnell handeln müssen".

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