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Dominik Klein
Dominik Klein spielt seit 2006 für den THW Kiel © Getty Images

Für SPORT1-Experte Stefan Kretzschmar ergibt Dominik Kleins Abgang vom THW Kiel nach Frankreich durchaus Sinn. Sowohl für den Linksaußen als auch für die Zebras.

Stefan Kretzschmar zeigt Verständnis für Dominik Kleins Wechsel zur kommenden Saison vom THW Kiel zum französischen Erstligisten HBC Nantes.

"Ich glaube, Dominik hat ein gutes Angebot bekommen. Er ist ja mit seinen 31 Jahren mittlerweile auch nicht mehr der Jüngste", erklärte der frühere Nationalspieler und SPORT1-Experte in seiner Handball-Kolumne auf SPORT1.

"Für Klein ist es aber noch mal eine Herausforderung, das Abenteuer im Ausland zu suchen und sich dort auch persönlich weiterzuentwickeln", fügte Kretzschmar an.

Auch der finanzielle Aspekt sei nicht zu verachten: Kleins neuer Verein Nantes sei zwar nicht vergleichbar mit Paris St. Germain, "aber auch in Nantes kann man gut verdienen".

Zudem erlaube die französische Liga im Gegensatz zur deutschen DKB HBL, "sich schon mal die eine oder andere Auszeit zu nehmen und die Kräfte besser einzuteilen".

 

Linksaußen Klein, Weltmeister von 2007 und seit 2006 bei den Zebras, hatte eine Verlängerung seines Vertrags um ein Jahr ausgeschlagen, wird nun wohl durch den Gummersbacher Raul Santos ersetzt.

"Ich kann die perspektivische Planung des THW schon nachvollziehen", sagte Kretzschmar. "Sie möchten nach wie vor jede Position doppelt gut besetzen."

Mit Santos könnten sich die Kieler "sicherlich zukunftsorientierter aufstellen. Er kann noch sehr viele Jahre auf hohem Niveau spielen. Mit Rune Dahmke und Santos hätten sie natürlich eine hervorragende Linksaußen-Besetzung."

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