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Ljubomir Vranjes von der SG Flensburg-Handewitt fühlt sich nach der Pleite gegen Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen verpfiffen. Ein Umstand ärgert ihn besonders.

Nach der Niederlage der SG Flensburg-Handewitt im Gipfeltreffen der DKB HBL gegen die Rhein-Neckar Löwen ist dem Trainer Ljubomir Vranjes der Kragen geplatzt.

Der Schwede kritisierte im Interview mit SPORT1 in ungewohnt harter Manier das Schiedsrichtergespann Sascha Wild und Fabian Baumgart: "Was die heute gepfiffen haben – nicht ok." Auf die Frage, ob er sich unfair behandelt gefühlt habe, antwortete er: "Sehr".

Vranjes fügte an: "Ich finde, dass Kleinigkeiten heute sehr für die Rhein-Neckar Löwen gepfiffen wurden". Der 42-Jährige führte aus: "Guckt mal, was die (Rhein-Neckar Löwen, Anm. d. Red.) für Siebenmeter gerkriegt haben heute."

In der Tat bekamen die Löwen fünf Siebenmeter zugesprochen, Flensburg dagegen nur drei. In der Pressekonferenz legte Vranjes noch einmal nach: "Mein Gefühl ist wirklich, dass das nicht in Ordnung war. Und da ist es mir auch scheißegal, ob ich dafür eine Strafe kriege. Aber wenn man so ein Spiel wie heute hat, dann muss man auch die besten Schiedsrichter haben. Und die sind nicht die besten Schiedsrichter."

Der Champions-League-Sieger von 2014 hatte das Spitzenspiel des 16. Spieltag deutlich mit 25:32 (10:18) verloren.

"In der ersten Halbzeit waren sie viel, viel besser", erkannte Vranjes bei SPORT1 aber auch sportlich fair an.

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