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Andreas Wolff spielt bei der HSG Wetzlar
Andreas Wolff glaubt, dass der THW Kiel die Rhein-Neckar Löwen noch abfängt © Getty Images

Deutschlands EM-Held tippt auf eine erfolgreiche Aufholjagd des THW Kiel (Mi., 18.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) - oder einen lachenden Dritten. Mit Wetzlar will er klettern.

Europameister Andreas Wolff (24) tippt im Titelkampf der DKB Handball-Bundesliga trotz der großen Verletzungsprobleme auf seinen künftigen Arbeitgeber THW Kiel. "Ich denke, der THW hat immer noch sehr viel Qualität im Kader und kann nach wie vor jeden Gegner schlagen", sagte Wolff. 

Vor dem Liga-Auftakt nach der EM-Pause beträgt der Rückstand der Kieler (32:6-Punkte) auf den Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen zwei Punkte. Die SG Flensburg-Handewitt liegt mit 31:7-Punkten einen Zähler dahinter. (Datencenter: Die Tabelle der DKB HBL)

"Die Liga ist natürlich wieder so spannend wie im letzten Jahr. Einziger Unterschied ist vielleicht, dass Kiel und auch die Rhein-Neckar Löwen mit massiven Verletzungssorgen zu kämpfen haben", sagte Torhüter Wolff, der mit der HSG Wetzlar selbst erst am Samstag wieder eingreift. Lachender Dritter könne deshalb "vielleicht Flensburg" werden. "Trotzdem setze ich auf den THW", sagte Wolff, der im Sommer an die Förde wechseln wird.

Die DKB HBL startet nach der EM-Pause am Mittwoch (ab 18.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) mit der Partie der Kieler, die vier Stammspieler ersetzen müssen, gegen den VfL Gummersbach in ihren Endspurt. Die Löwen greifen am Sonntag wieder ins Geschehen ein, Flensburg startet erst am Mittwoch der kommenden Woche.

Mit Wetzlar, derzeit mit 25:13-Punkten Tabellensechster, will Wolff sich für den Europacup qualifizieren. "Mit der HSG möchte ich natürlich gerne die Qualifikation für den europäischen Wettbewerb schaffen", sagte der Keeper. Dafür müsste Wetzlar mindestens Fünfter werden.

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