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Der THW Kiel fährt gegen die Füchse Berlin einen ungefährdeten Sieg ein und erobert die Tabellenspitze der Bundesliga. Melsungen besiegt Wetzlar klar.

Rekordmeister THW Kiel hat erstmals in dieser Saison die Tabellenführung in der DKB Handball-Bundesliga übernommen. (DATENCENTER: Die Tabelle der DKB-HBL)

Der Titelverteidiger setzte sich am 23. Spieltag gegen die Füchse Berlin mit 26:21 (14:10) durch und liegt mit nun 38:6 Punkten zwei Zähler vor den Rhein-Neckar Löwen.

Die Mannheimer sind am Wochenende spielfrei und haben ihren nächsten Einsatz erst am Donnerstag gegen die MT Melsungen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan)

Bei einem deutlichen Sieg würden die Löwen dann in jedem Fall wieder vorbeiziehen, aktuell hat Kiel ein nur um einen Treffer besseres Torverhältnis.Ein weiterhin derart enges Duell dürfte bald Erinnerungen wecken.

Landin mit überragender Quote

Vor zwei Jahren hatten sich beide Teams ein Wettwerfen um die Meisterschaft geliefert.

Kiel schnappte den Löwen den Titel am letzten Spieltag aufgrund des um zwei Treffer besseren Torverhältnisses weg.

Vor 10.285 Zuschauern in Kiel war am Samstag THW-Kreisläufer Igor Anic mit fünf Toren bester Werfer der Gastgeber, bei den Füchsen traf Petar Nenadic sechsmal.

"Er ist gerade im Angriff der Kopf der Mannschaft. Wir wussten, dass wir ihn aus dem Spiel nehmen mussten", erklärte Kiels Rune Dahmke bei SPORT1: "In der 2. Halbzeit hat er dann noch mal groß aufgespielt, aber wir haben das gut hinbekommen."

Kiels starker Torhüter Niklas Landin wehrte fast die Hälfte der Bälle ab und trug einen großen Teil zum Sieg bei.

"Landin gibt uns natürlich unheimlich viel Vertrauen - es ist gut, wenn du weißt, dass da hinten einer steht, der die Bälle wegfischt." 

Auch Berlins Fabian Wiede lobte den "überragenden Landin", ärgerte sich aber auch: "Wir haben die ersten zehn Minuten verschlafen und die einfachen Bälle zu leicht vergeben."

Verfolger Melsungen bleibt oben dran

Im Verfolgerduell fuhr die MT Melsungen einen wichtigen 29:22 (15:11)-Sieg gegen die HSG Wetzlar ein und bleibt den Spitzenteams mit 34:10 Punkten auf den Fersen.

Der Bergische HC unterlag dem VfL Gummersbach trotz Halbzeitführung mit 22:23 (12:9) und bleibt auf einem Abstiegsplatz.

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