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Die Rhein-Neckar Löwen nutzen die Patzer der Konkurrenten im Titelkampf der DKB HBL, schlagen den TBV Lemgo klar. Vor allem ein Akteur ist unaufhaltsam und im Torrausch.

Die Rhein-Neckar Löwen haben die Ausrutscher ihrer Konkurrenten genutzt und ihre Tabellenführung in der Handball-Bundesliga mit einem souveränen Sieg ausgebaut.

Nachdem die Verfolger SG Flensburg-Handewitt und THW Kiel im Laufe des 28. Spieltages jeweils nur Unentschieden gespielt hatten, gewannen die Löwen am Sonntagnachmittag mühelos 33:19 (17:9) gegen den TBV Lemgo.

Ein Schützenfest feierten die Löwen gegen Lemgo © SPORT1

Mit 46:6 Punkten liegen die Mannheimer vor Flensburg (43:9) und Kiel (42:8) (SERVICE: Die Tabelle der DKB HBL)

Schmid überragt mit 15 Toren

Der Schweizer Andy Schmid war beim nie gefährdeten Sieg gegen den Tabellenzwölften aus Lemgo mit 15 Treffern der überragende Mann auf dem Parkett. Zudem glänzten die Torhüter Mikael Appelgren und Borko Ristovski mit starken Fangquoten.

"Wenn wir alles gewinnen, werden wir Meister. Ich will diese Schale", sagte der Schweizer im Gespräch mit SPORT1.

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Vor der Partie gaben die Löwen seine, sowie die Vertragsverlängerung von Trainer Nikolaj Jacobsen und Mads Mensah bekannt.

Bedient war nach der Niederlage Rolf Hermann. "Wir habe Angsthasenhandball gespielt. Jeder spielt für sich. Das müssen wir abstellen", fand das Lemgoer Urgestein harte Worte im Gespräch mit SPORT1.

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Das Spiel im Stenogramm:

Rhein-Neckar Löwen - TBV Lemgo 33:19 (17:9)
Tore: Schmid (15/3), Petersson (4), Ekdahl du Rietz (3), Groetzki (3), Reinkind (2), Larsen (2), Gensheimer (1), Baena Gonzales (1), Pekeler (1), Guardiola Villaplana (1) für Rhein-Neckar - Hermann (4), Zieker (3), Mansson (2), Feuchtmann Perez (2), Hornke (2/1), A. Niemeyer (2), M. Niemeyer (2), Kogut (1), Stenbacken (1) für Lemgo
Zuschauer: 10.845

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