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Den Rhein-Neckar Löwen fehlt nur noch ein Sieg zum Titel in der DKB HBL. Selbst ein Remis in Lübbecke reicht unter normalen Umständen. Flensburg kann nur hoffen.

Die Rhein-Neckar Löwen stehen dicht vor dem Titel in der DKB Handball-Bundesliga.

Mit 54:8-Punkten stehen die Mannheimer vor dem letzten Spieltag an der Tabellenspitze. Dahinter hofft die SG Flensburg-Handewitt (53:9) im Showdown noch auf das Wunder - und ein erneutes Fiasko der Löwen, die in den letzten zwei Jahren als Vizemeister nur hauchdünn die Meisterschaft verpassten.

"Der Titel wäre für mich ein traumhafter Abschied und für die gesamte Mannschaft eine Belohnung für die letzten Jahre", sagte Uwe Gensheimer. Der Kapitän geht im Sommer nach 13 Jahren von Bord und wechselt nach Paris.

Doch viel spricht dafür, dass die Löwen ihren Titelfluch beenden. Denn der Spitzenreiter ist bei der TuS N-Lübbecke zu Gast (LIVEKONFERENZ am Sonntag ab 14.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM auf SPORT1.de), die bereits als Absteiger festeht. Ein Sieg sollte also nur Formsache sein.

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"Wir gehen in Lübbecke mit Vollgas ins Spiel. Uns fehlt nur der Sieg und den wollen wir mit allergrößtem Willen und Leidenschaft holen", sagte Gensheimer bei seinem emotionalen Abschied in Mannheim bei SPORT1.

Selbst eine Punkteteilung würde dem Team von Nikolaj Jacobsen reichen. Denn die Löwen haben um ein 30 Treffer besseres Torverhältnis. Auf ein Unentschieden werden sie aber kaum spielen.

"Sollten die Rhein-Neckar Löwen gleich in der Anfangsphase zeigen, wer Herr im Hause ist, dann wird Lübbecke keine große Gegenwehr mehr leisten", prophezeit Handball-Ikone und SPORT1-Experte Stefan Kretzschmar.

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Er appelliert an sie, alles zu geben: "Ich bin mir nicht wirklich sicher, wie motiviert TuS N-Lübbecke im letzten Spiel noch ist und ob sie nochmal alles reinwerfen werden. Es wäre für die Liga zumindest zu hoffen und auch der Fairnessgedanke würde das ganz klar fordern."

Flensburg kann nur seine eigene Pflicht im Heimspiel gegen den Bergischen HC erfüllen und auf einen Ausrutscher der Löwen hoffen. "Auf Flensburger Seite kann man nicht mehr viel tun, außer sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren. Klar kann noch der ein oder andere Spruch platziert werden, an den Sportsgeist appelliert werden, viel mehr nicht", meinte Kretzschmar.

Die Rhein-Neckar Löwen werden Meister:

  • bei einem Sieg in Lübbecke
  • bei einem Unentschieden in Lübbecke, wenn Flensburg nicht mit 30 Toren Vorsprung gewinnt
  • bei einer Niederlage, wenn Flensburg gegen den Bergischen HC nicht gewinnt

SPORT1 begleitet die beiden Partien am kommenden Sonntag in einer Konferenz ab 14.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1. Zudem gibt es die Einzelspiele jeweils als LIVESTREAM auf SPORT1.de.

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