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Jonas Thümmler bleibt HC Erlangen erhalten
In der Handball-Bundesliga werden ab der Saison 2017/18 wieder Relegationssspiele druchgeführt © Getty Images

Die DKB HBL setzt ab der Saison 2017/18 wieder auf Relegationsspiele. Zudem sprechen sich die Klubs gegen eine Erhöhung der Mannschaftsstärke aus.

Rückkehr zur Relegation, aber keine Entlastung für die Spieler: Die 38 Mitglieder der Handball-Bundesliga haben auf der ordentlichen Mitgliederversammlung am Donnerstag in Düsseldorf die Weichen für die Zukunft gestellt.

Zum ersten Mal seit der Saison 2010/11 soll demnach ab der Spielzeit 2017/18 der dritte Auf- bzw. Absteiger wieder durch Relegationsspiele ermittelt werden. Zwei Vereine steigen jeweils direkt auf und ab.

Aufstockung abgelehnt

Der Antrag einiger Vereine, die Mannschaftsstärke wegen der enormen Belastungen von 14 auf 16 Spieler zu erhöhen, wurde hingegen mehrheitlich abgewiesen. Der Vorschlag erfolgte auf Basis der Statuten des Weltverbands IHF, der Kadergrößen von bis zu 16 Spielern erlaubt.

Vor allem die Akteure von Spitzenklubs absolvieren mit Spielen in nationalen und internationalen Vereinswettbewerben sowie Turnieren mit ihren Nationalmannschaften ein enormes Pensum.

Dieter Koopmann (Vorsitzender Wilhelmshavener HV) und Richard Jungmann (Vorsitzender HG Saarlouis) wurden auf der Mitgliederversammlung zudem einstimmig in das Präsidium der Handball-Bundesliga gewählt.

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